Wenn Hersteller-Versprechen auf die Wirklichkeit treffen

Stimme aus dem Handel: „Sind wir wirklich mobil?“

03.06.2009 | Autor / Redakteur: Achim Heisler / Regina Böckle

Achim Heisler, Geschäftsführer von A-H-S Systemhaus
Achim Heisler, Geschäftsführer von A-H-S Systemhaus

Was taugen die Versprechungen der Mobile-Solutions-Anbieter in der Praxis? Achim Heisler, Geschäftsführer des Systemhauses A-H-S stieß bei einem konkreten Projekt zum Thema Workflow-Optimierungen für Service und Projektmitarbeiter gleich auf mehrere Hindernisse: Unter anderem fehlten passende Clients für das mobile Formularwesen, die Akku-Laufzeiten für mobile Business-Endgeräte waren mit den Anforderungen der Realität überfordert. Welche weiteren Hürden ihm beim Versuch, mobile Lösungen für den Kunden umzusetzen, noch begegneten, beschreibt er im folgenden Kommentar.

Ich muss zugeben, dass ich sicher noch Nachholbedarf habe, was den mobilen Information-Worker angeht. Aber nichts desto trotz möchte ich Ihnen heute einen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen des mobilen Arbeitens geben, wie wir sie momentan im Projekt erfahren. Und hier werden einem sehr schnell wieder die Unterschiede zwischen Wunsch und Wirklichkeit vor Augen geführt.

Das Projekt: Worfklow-Optimierung

In dem Projekt geht es um Workflow-Optimierungen für Service und Projektmitarbeiter (zum Beispiel Arbeitsnachweise, Bestellformulare, Aufmaß). Die Anforderungen lassen mobile Geräte wie Laptops oder Netbooks aufgrund ihrer Größe nicht zu. So landeten wir bei Smartphones mit möglichst großem Display und hoher Auflösung.

Wo sind die passenden Endgeräte?

Wir haben zuerst über das Anforderungsprofil die möglichen Geräte und Hersteller gefiltert und dann alle Kandidaten einem Praxistest unterzogen. Die folgenden Beurteilungen sind subjektiv eingefärbt und erheben auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber sie spiegeln aktuelle Erfahrungen wider. Wenn Sie für das ein oder andere angesprochene Problem eine praktikable Lösung haben, würde ich mich über Feedback sehr freuen.

Da softwareseitige Anforderungen (XenApp oder Infopath mit Sharepoint) gewisse Randparameter vorgeben, fallen Geräte mit Symbian- oder Android-Betriebssystem leider schon sehr früh aus der Wertung. Bei den neuen Android-Geräten kann ich dies verstehen, da die großen Software-Hersteller etwas Zeit brauchen, um ihre Software anzupassen.

Bei den seit langer Zeit eingeführten Symbian-Geräten beunruhigt mich dies umso mehr: Ich habe weder bei Citrix noch bei Microsoft oder bei 3rd-Party-Herstellern für das mobile Formularwesen entsprechende Clients gefunden. Wenn ich die Verfügbarkeit von Applikationen in Korrelation zur Zukunft des mobilen Betriebssystems setze, dann hat Symbian keine guten Karten.

Umgekehrt ist die Erfahrung mit dem iPhone: Obwohl es erst recht kurz am Markt ist, sind bereits viele Software-Hersteller mit einer Lösung am Markt oder haben diese angekündigt. Als einziges Betriebssystem, mit dem alle angedachten Lösungen zum heutigen Zeitpunkt laufen, kristallisiert sich Windows Mobile (WM) heraus. Wenn man nur diesen Punkt zu berücksichtigen hätte, würden die WM-Geräte das Rennen machen.

Welche Erfahrungen Achim Heisler bei diesem Projekt in puncto Laufzeit-Verhalten der Akkus und Bedienerfreundlichkeit der Endgeräte machte, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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