Multifunktionale Endgeräte als Schlüssel zum Geschäftserfolg

Unified Communications braucht mehr als nur IP-Telefonie

07.03.2011 | Redakteur: Andreas Bergler

Dr. Jörg Fischer, Leiter für Strategische Geschäftsentwicklung bei der Enterprise Market Group von Alcatel-Lucent in Deutschland

Social Networks erhöhen den Anspruch an die Qualität der Kommunikation. IT-BUSINESS sprach mit Dr. Jörg Fischer von der Enterprise Market Group bei Alcatel-Lucent über die geforderten Qualitäten und eine dazu passende neue IP-Telefon-Generation.

ITB: Wie ändert sich das Kommunikationsprofil, wenn Unternehmen neue Kommunikationsformen wie soziale Netzwerke integrieren wollen?

Fischer: Die Mitarbeiter müssen in der Lage sein, qualifiziert und ohne Wartezeiten auf soziale Netzwerke zuzugreifen. Das interaktive Kommunikationsverhalten mit den Teilnehmern, prägt die Kommunikation mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Lieferanten. Sie muss ebenso gezielt, qualifiziert und schnell erfolgen. Was Mitarbeiter angesichts dieses Kommunikationsprofils brauchen ist ein IP-Telefon, genauer gesagt ein IP-Multifunktionsendgerät, das ideal zu den Kommunikations-Tools passt, allen voran zu den Unified Communication-Werkzeugen.

ITB: Was sollte so ein Endgerät können?

Fischer: Es sollte erst einmal mehr sein, als der Name „IP-Telefon“ ausweist. Gefordert ist ein intelligentes Endgerät, mit dem die Mitarbeiter auf allen Kanälen – Sprache, Daten, Bewegtbild – Paroli bieten können. Dazu gehören im Endgerät implementierte Funktionen wie die Unterstützung aller Unified-Communication-Services oder der Zugriff auf alle Kontaktdaten. Hinzu kommen Anwesenheitsinformationen, die Planung von Meetings, der Zugriff auf alle wichtigen E-Mails – auch wenn der PC gerade im Offline-Modus ist – und die Verwaltung der Präsenz- und Kommunikationsdaten. Ein Multimedia-Manager, inklusive des Zugangs zu Web-Radio und -TV runden das Gerät ab. Neben dem Browser als Internet-Zugang und für schnelle Zugriffe auf Online-Daten sollte mit Blick auf Social Networks die Erstellung einer eigenen Homepage zum Funktionsumfang gehören. Die Hinterlegung persönlicher Einstellungen verhilft dazu, dem Mitarbeiter die Bedienung, den Verbindungsaufbau und den Informationsaustausch per Sprache, Daten oder Video bis hin zum Auslösen eines kontextabhängigen Feedbacks für bestimmte Kommunikationspartner zu erleichtern. Das geschieht über die Definition so genannter Shortcuts für Kontakte, Anwendungen und Dienste – eine Verfahrensweise, die das Endgerät einräumen muss.

ITB: Das hört sich nach einer komplexen Bedienung an.

Fischer: Nein, genau das ist sie nicht. Das MyIC Phone von Alcatel Lucent wird beispielsweise über ein berührungssensitives Display einfach mit Smart-Scroll bedient. Darüber ist ein schneller Zugriff auf alle Applikationen und Funktionen möglich.

Wie die Unternehmensprozesse entsprechend angepasst werden sollten, lesen Sie auf der nächsten Seite.


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