15.11.2010 | Redakteur: Florian Karlstetter

Microsoft hat auf der TechEd Europe die kommende Generation des SQL-Servers Codename Denali und eine SQL-basierende Appliance für Data-Warehouse-Umgebungen vorgestellt. Außerdem neu: Atlanta für cloud-basiertes SQL-Server-Management.
Unter dem Codenamen Denali steht ab sofort eine erste CTP-Version (Community Technology Preview) der kommenden SQL-Server-Generation zur Verfügung. Als wichtigste neue Funktionen nennt Microsoft „SQL Server AlwaysOn“ für Hochverfügbarkeit dank Clustering und einen „column-based query accelerator“, der die Abfrage-Performance um das bis zu Zehnfache erhöhen soll.
In der neuen Server-Generation wird auch ein webbasiertes Datenvisualisierungs- und Erstellungswerkzeug (Codename Crescent) integriert sein. Damit unterstreicht Microsoft die mit PowerPivot eingeschlagene Ausrichtung auf Self Service Business Intelligence.
Gleichzeitig kündigte Microsoft die Verfügbarkeit von SQL Server 2008 R2 Parallel Data Warehouse an, einer Appliance, die auf einer vorkonfigurierten MPP-Architektur (Massively Parallel Processing) aufbaut. Die Parallel Data Warehouse Appliance eignet sich für große Data-Warehouse-Umgebungen mit bis zu mehreren hundert Terabyte und steht ab sofort über den Microsoft-Partner HP zur Verfügung, weitere Partner sollen folgen.
Unter dem Codenamen Atlanta stellte Microsoft außerdem einen neuen Cloud-Service vor, über den sich SQL-Server-Deployments aktiv überwachen lassen. Atlanta soll Administratoren dabei unterstützen, Konfigurationsprobleme in der Datenbank zu vermeiden und identifizierte Probleme schnell anhand von schrittweisen Anleitungen zu lösen.
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