Ein virtuelles Directory reduziert den Aufwand für die Kontaktpflege

C4B führt für UC-Lösungen verstreute Firmenkontakte zusammen

13.10.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

XPhone Virtual Directory zentralisiert die Kontaktdaten ohne eine Replikation; Bild: C4B

Die 1999 gegründete Firma C4B Com For Business AG entwickelt und vermarktet CTI- und Unified-Communications-Software unter dem Markennamen „XPhone“. Jetzt bringt das Unternehmen eine Middleware auf den Markt, die verteilte Firmenkontakte in UC-Lösungen, auf Systemtelefonen und in Intranets bereitstellt.

„XPhone Virtual Directory“ des Germeringer UC- und CTI-Spezialisten C4B führt verteilte Unternehmenskontakte in einem virtuellen Metaverzeichnis zusammen und stellt die Daten Drittsystemen wie zum Beispiel UC-Lösungen, Systemtelefonen oder Firmenintranets über eine LDAP-Schnittstelle bereit. Die Software greift ohne Replikation auf die Originaldatenquellen zu und liefert eine rund 500-Euro-Alternative zu Open-Source-Anwendungen, wie Open LDAP.

Auch persönliche und öffentliche Outlook-Kontakte lassen sich neben ODBC-, Active Directory-, CSV-, Tobit- oder Anwendungsdaten der Mircrosoft Dynamics-Produkte integrieren. Anwender haben so stets direkten Zugriff auf die aktuellen Live-Adressdaten.

Ein integrierter Index soll ein schnelles, flexibles und einfaches Suchen erlauben, wie Anwender es von gängigen Suchmaschinen gewohnt sind. Rufnummern werden normiert dargestellt, sodass Drittsysteme wie CTI- oder UC-Anwendungen direkt wählen können.

Erweiterungen für IP-Telefonanlagen und Microsoft OCS

Das Meta-Directory erlaubt, mit wenigen Klicks Kontaktdaten zu verknüpfen und Drittsystemen bereitzustellen. Bild: C4B
Das Meta-Directory erlaubt, mit wenigen Klicks Kontaktdaten zu verknüpfen und Drittsystemen bereitzustellen. Bild: C4B

Das Produkt erweitert über den programminternen LDAP-Server beliebige LDAP-fähige IP-PBX und Systemtelefone, zum Beispiel Siemens Openstage, aber auch Microsoft Outlook, Microsoft OCS per Web-Addin und viele weitere LDAP-fähige Systeme. Darüber hinaus können die Kontaktdaten im firmeneigenen Intranet und für den mobilen Zugriff über Smartphones, etwa mit dem Apple iPhone, bereitgestellt werden. Auch Unified Communications-Lösungen wie „XPhone UC 2011“ lassen sich mit dem Meta-Directory erweitern.

Dank vorkonfigurierter Standard-Mappings für die verschiedenen Datenquellen lässt sich der Verzeichnisdienst über die grafische Oberfläche einfach einrichten, so der Hersteller. Da sich unterschiedliche LDAP-Mappings parallel anlegen lassen, kann der Konfigurationsaufwand für die verschiedenen Anwendungen und Endgeräte klein bleiben. Die Software unterstützt die Windows-Authentifizierung sowie individuelle Zugriffsberechtigungen.

Lizenzierung und Verfügbarkeit

Der Verzeichnisdienst XPhone Virtual Directory ist in zwei Ausbaustufen – Basic und Advanced – verfügbar. Die Systemlizenz für den unternehmensweiten Einsatz ist ab rund 500 Euro (UVP netto) erhältlich. Der Vertrieb erfolgt über den TK-Fachhandel sowie über die Distributoren Komsa, Partners In Europe und EGTel (Schweiz). Der Hersteller stellt auf Anfrage kostenfreie Testversionen bereit.


Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2047675)

IT-BUSINESS Newsletter-Vorschau
Zum Beispiel-Newsletter

Abonnieren Sie den täglichen Newsletter IT-BUSINESS Today!

Sie erhalten kostenlos und pünktlich jeden Morgen und Mittag die aktuellsten News, Hintergründe und Personalien aus dem IT-Markt.

>> Hier geht es weiter zur Registrierung