Microsoft komplettiert zunehmend seine Virtualisierungs-Palette

Leistung und Sicherheitsaspekte des Hyper-V

20.02.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrich Roderer

Microsoft hat mehrere Sicherheitsbarrieren im Hyper-V errichtet.

Die Virtualisierung der IT-Dienste ist nicht mehr aufzuhalten. Auch für Microsoft hat das Thema oberste Priorität, wie die jüngste Ausrichtung der Produkte aufzeigt. Mit dem Hyper-V und System Center möchte Redmond seinen Anteil am Markt erobern.

Die Virtualisierung von IT-Diensten wird heute auf unterschiedlichsten Ebenen angewandt: von der Applikation bis hin zur Präsentationsschicht, den Desktops und den Servern. Ferner werden Speichersysteme, Netzwerke und auch Sicherheitssysteme mittlerweile virtuell nachgebildet.

Den Ursprung liegt, was die Namengebung anbelangt, in der Virtualisierung der Server. Sie steht auch im Fokus dieses Beitrags. Microsoft hat sich seit gut einem Jahr der Virtualisierung verschrieben und liefert für alle Varianten eigene Implementierungen.

Med-V für die Desktop Virtualisierung, App-V für die Applikationsvirtualisierung und die Remote Desktop Services zur Präsentationsvirtualisierung. Flankiert werden all diese Virtualisierungstechniken durch ein Bündel an Verwaltungswerkzeugen, dem System Center. Am umfangreichsten und derzeit sicherlich am wichtigsten ist aber der Hyper-V. Er dient ausschließlich zur Servervirtualisierung.

Einfaches Verwaltung durch den Hyper-V Manager

Angeboten wird der Hyper-V in mehreren Ausprägungen. In der Rolle des vollständigen Windows Servers 2008 dient Windows als Laufzeitsystem. Diese Variante zielt vor allem auf eine einfache Inbetriebnahme und Verwaltung. Dazu steht mit dem Hyper-V Manager eine GUI-basierte Verwaltungskonsole zur Verfügung. Mit ihr kann der Administrator eine Hyper-V-Installation verwalten, virtuelle Maschine erzeugen, löschen oder etwa Snapshots generieren. Der Hyper-V Manager kommt dabei auf dem gleichen Rechner zur Ausführung, auf dem sich auch der Hyper-V befindet. Dies führt zu einer vor Ort Verwaltung des Hyper-V durch den Administrator. Damit ist für den Einsatz eines Hyper-V lediglich ein Rechner notwendig. Wenngleich dieses Modell technisch machbar ist, empfohlen wird es jedoch nicht.

Inhalt des Artikels:

»1 »2 »3 »4 nächste Seite


Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Spamschutz 

Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2019336) | Archiv: Vogel Business Media

Themen-Newsletter IT-BUSINESS Themen-Update Software abonnieren.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Wenn Sie wichtige Nachrichten in Zukunft nicht verpassen möchten, dann versorgen wir Sie über unseren Themenkanal-Newsletter gerne direkt mit den aktuellsten News und Fachbeiträgen aus diesem Themenumfeld. Jetzt abonnieren!

* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.
Live Demo

Wachstumsmotor IT-Security – sind Sie schon dabei?
In unserem IT-BUSINESS Live-Cast erfahren Sie, welche klaren Wettbewerbsvorteile Ihnen Sophos als Reseller bietet:

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Zum Beispiel-Newsletter

Abonnieren Sie den täglichen Newsletter IT-BUSINESS Today!

Sie erhalten kostenlos und pünktlich jeden Morgen und Mittag die aktuellsten News, Hintergründe und Personalien aus dem IT-Markt.

>> Hier geht es weiter zur Registrierung