Desktop Virtualisierung Marke Microsoft

Med-V – Microsoft virtualisiert den Client-Desktop

15.01.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Andreas Donner

MED-V ermöglicht die Integration von Windows XP-Anwendungen in Windows Vista Arbeitsplätze.

Die virtuelle Nachbildung der Benutzerdesktops ist eine weitere Variante in der Virtualisierung von IT-Dienste. Microsoft verfolgt mit dem Enterprise Desktop (MED-V) allerdings einen anderen Weg als die Wettbewerber.

Die Virtualisierung der Desktops ist die neueste Variante zur virtuellen Nachbildung von IT-Ressourcen. Sie ist damit, nach der Virtualisierung von Servern, Applikationen und der Präsentationsschicht das vierte Modell in der Reihe der Virtualisierung.

Bei den Konzepten der Desktop-Virtualisierung geht es darum, einen Client-Desktop virtuell nachzubilden. Als Client-Desktop ist in diesem Sinne eine Windows-Arbeitsumgebung und nicht das physische Gerät gemeint. Diese Windows-Arbeitsumgebung, der Windows-Desktop, wird bei der Desktop-Virtualisierung meist auf einem anderen Rechner ausgeführt. Dieser ist wiederum in der Regel ein zentraler Rechner im Rechenzentrum.

Der Benutzer-Arbeitsplatz entspricht im Aussehen und der Bedienung einem lokalen Windows-Rechner.

Terminal-Dienste verlangen explizite Applikationszuweisung

Das Konzept hat Ähnlichkeiten mit den heute verwendeten Terminal-Diensten, wie sie beispielsweise von Citrix oder Microsoft selbst bereitgestellt werden. Dennoch besteht ein gravierender Unterschied. Die Terminaldienste arbeiten immer mit speziellen Applikationen, die einem Benutzer zugewiesen wurden. Nur diese Applikationen, die für einen Anwender auch vorher eingerichtet wurden, werden dem Benutzer auch zur Verfügung gestellt.

Bei der Desktop-Virtualisierung hingegen erhält der Benutzer nicht eine Applikation, sondern einen gesamten Windows Rechner. Bei den Terminal-Diensten werden dem Benutzer die Bildschirmausgaben einer Applikation auf seinen Bildschirm gespiegelt, nie aber ein ganzer Desktop. In der Desktop-Virtualisierung hingegen werden alle Windows-Anzeigen über die Leitung zum User-Gerät gespiegelt.

weiter mit: Desktop-Virtualisierung auf zentralen Rechnern

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