23.05.2011 | Redakteur: Florian Karlstetter
Darüber hinaus planen Microsoft und SAP, künftige Landscape-Management-Software von SAP in Microsoft System Center und Microsoft Windows Server Hyper-V Technologie zu integrieren. Hierdurch werden Cloud- und Virtualisierungs-Implementierungen flexibler, skalierbarer und leichter zu verwalten.
„Mit der Einführung von SAP NetWeaver Gateway lösen wir SAP-Anwendungen von den beschränkten Möglichkeiten des Desktops und ermöglichen Entwicklern, völlig neue Anwendungen zu entwerfen“, erklärt Dr. Vishal Sikka, Mitglied des Vorstands, Technologie und Innovation, SAP AG. „Mit dieser Technologie erreichen wir einen beispiellosen Grad an Offenheit, der in der Branche einzigartig ist. Mehr als je zuvor können unsere Kunden von technischen Innovationen profitieren. Sie werden die Arbeitsweise, die Art der Anwendungsentwicklung sowie die Markt- und Wachstumsstrategie unserer Kunden verändern. Dabei wird die Sicherheit zentraler Geschäftsdaten stets gewährleistet.“
Als aktuelles Beispiel, wie eine Integration mit Hilfe des SAP NetWeaver Gateway aussehen kann, nennt SAP die japanische Handelsfirma Mitsui & Co. mit Sitz in Tokio. Diese führte kürzlich eine Private-Cloud-Lösung auf Grundlage von Windows Server Hyper-V Virtualisierungstechnologie, Microsoft SQL Server sowie der Enterprise Resource Planning (ERP)-Anwendung SAP ERP ein.
Dank der engen Integration der SAP- und Microsoft-Komponenten hat Mitsui eine IT-Umgebung geschaffen, die über mehrere Standorte zentralisiert ist und dabei flexibel genug, um Anwendungen bedarfsgerecht zu unterstützen. Der Datenspeicherbedarf für SQL Server-Backups konnte nach Angaben von SAP um 86 Prozent gesenkt.
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