12.11.2008 | Autor / Redakteur: Stefan Weiss-Weber, EMC / Philipp Ilsemann
Sollen Web-2.0-Inhalte in die Informations-Infrastruktur eines Unternehmens eingebunden werden, stehen die IT-Verantwortlichen vor ganz neuen Herausforderungen. Eine durchgängige XML-Unterstützung kann dabei helfen, weiß Stefan Weiß-Weber von EMC.
Der rasante Anstieg unstrukturierter Informationen stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Nur ein geringer Informationsanteil liegt in eindeutig lokalisierbaren Datenbanken vor. Die meisten Inhalte sind unstrukturiert: Bestellungen per Fax, Reklamationen per Brief, Anfragen per eMail oder Kundenreaktionen aus Chats, Blogs oder Foren.
Entwicklungsdokumentationen lassen sich nicht in ein Datenbankschema pressen. Dennoch müssen Dokumente mit Zulieferern und Partnern weltweit schnell ausgetauscht werden. Innovationstempo und Markterfolg eines Herstellers hängen von seiner Fähigkeit ab, relevante Informationen über verschiedene Datenquellen hinweg zu lokalisieren, zu selektieren und Entwicklungspartnern zu vertretbaren Kosten sicher zur Verfügung zu stellen.
Enterprise Content Management verwirklicht eine holistische Strategie und erstreckt sich über alle Phasen im Lebenszyklus unstrukturierter Informationen: von der Erfassung und Evaluierung bis hin zur Archivierung und Löschung. Auf Geschäftsprozessebene zielt ECM auf eine effiziente Bereitstellung unstrukturierter Inhalte und eine situationsgerechte Verknüpfung mit strukturierten Daten. Ihr Wertschöpfungsbeitrag wird maximiert und die Kosten für Beschaffung, Verwaltung, Archivierung und Bereitstellung gesenkt.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Vorteile das XML-Format für Anwender bringt.

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