19.07.12 | Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Windows Server 2012 Essentials ist der offizielle Nachfolger des SBS 2011 und des Windows Home Server 2011. Wir werfen einen ersten Blick auf die Beta-Version des neuen Servers.
Selten hat eine Produktmeldung so viel Emotionen im IT-BUSINESS-Forum ausgelöst wie der Artikel „Small Business Server vor dem Aus“. In zahlreichen Kommentaren zum Artikel sowie in dem eigenen Thread „Microsoft gibt das Geschäft mit den Small Business Kunden auf!“ diskutieren zahlreiche Microsoft-Partner, ob ihre Kunden mitziehen können und wollen, und auch, welche Alternativen es gibt, im Open-Source-Lager oder bei Microsoft selbst.
Wir wollen Ihnen an dieser Stelle einen Einblick geben in die von Microsoft vorgeschlagene Alternative, den Windows Server 2012 Essentials. Er wird zusammen mit den anderen Editionen von Windows Server 2012 im September erscheinen, also noch vor Windows 8, das ab dem 26. Oktober im Handel ist.
Von der Installation, Bedienung und Grundstruktur entspricht der Server am ehesten SBS 2011 Essentials. Der Server bietet eine eigene Verwaltungsoberfläche und kann die Clientcomputer im Netzwerk testen. Damit Sie Windows Server 2012 installieren können, muss der Server über eine 160-GB-Festplatte verfügen. Das eigentliche Betriebssystem benötigt aber maximal 20 GB. Den Rest verwendet der Server als Datenpartition, wie bereits SBS 2011 Essentials.
Es lassen sich maximal 25 Benutzer anlegen und bis zu 50 Clients anbinden. Mobile Anwender können über eine Webseite auf den Server zugreifen, oder mit einer speziellen App für Windows Phone 7.5/8.
Um die Beta-Version des Servers zu installieren, steht eine ISO-Datei zur Verfügung. Die Installation erfolgt Assistentengestützt wie bei SBS 2011 Essentials.
Zur Installation und Einrichtung des Servers sind keine grundlegenden IT-Kenntnisse notwendig. Die Einrichtung erfolgt über einen Assistenten, der die Freigaben anlegt und auch die Active-Directory-Domäne installiert und konfiguriert.
Im Gegensatz zu SBS 2011 Standard fehlt aber Exchange Server 2010. Unternehmen, die ein eigenes E-Mail-System betreiben wollen, können aber Office 365 testen oder den Server mit einem Assistenten an einen separaten Mailserver anbinden. Details zur neuen Version von Office 365 finden Sie im Beitrag „Steve Ballmer stellt Office 365 Preview vor“.
Wie man die Beta-Version des Windows Server 2012 Essentials installiert, wo die Unterschiede zum SBS 2011 liegen und was aus dem Exchange-Server wird, lesen Sie in der Bilderstrecke.
Man kann den SBS problemlos durch einen Standard-Server ablösen. Zu Exchange gibt es genug sehr...
lesen
Klickibunti !
Das soll ein Server sein und keine Spielwiese !
Für meine Kunden ist kein...
lesen
Ausser einer neuen Oberfläche, und etwas Schnickschnack steckt nichts dahinter.
Das Wesentliche...
lesen
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 34641020) | Archiv: Vogel Business Media