25.04.12 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Stefan Riedl / Stefan Riedl
Windows ME überzeugte nicht, dafür das Folgeprodukt XP. Dann folgte der Vista-Flop und darauf der Windows-7-Erfolg. Setzt man diese Reihe fort, müsste Windows 8 wieder ein Reinfall werden. Jochen Rapp braucht solche Rechenspielchen für sein Urteil nicht. Der Solution Manager bei Computacenter konnte intensiv testen.
ITB: Inwieweit wurde bei Computacenter das kommende Microsoft-Betriebssystem Windows 8 bereits auf Herz und Nieren geprüft?
Rapp: Als die Developer Preview von Windows 8 im September 2011 verfügbar war, haben wir in den USA auf einer Entwicklerkonferenz drei Versionen inklusive Prototypen-Hardware abgeholt. Wichtig war zunächst, die Lauffähigkeit wichtiger Applikationen unter Windows 8 zu testen. Das ist schließlich immer die größte Sorge von Geschäftskunden. Wir konnten uns von einer sehr hohen Kompatibilitätsquote überzeugen, wie auch im Vorfeld schon von den Entwicklern aus Redmond angekündigt. Außerdem haben wir uns angesehen, wie sich das neue Betriebssystem in Werkzeuge integrieren lässt, die eine schnellen Masseninstallation ermöglichen. Hier sind uns keine gravierenden Veränderungen im Vergleich zu Windows 7 aufgefallen. Es hat sich einfach an vielen Stellen gezeigt, dass die 8er-Version im Kern eine Weiterentwicklung von Windows 7 ist.
ITB: Zu welchem Gesamtergebnis sind Sie gelangt?
Rapp: Die technischen Fragen nach der Funktionalität, Stabilität und Zuverlässigkeit können wir durchweg positiv bewerten. Das war nach den Erfahrungen mit der Einführung von Windows 7 auch nicht anders zu erwarten: Mittlerweile verhindern optimierte Entwicklungsprozesse bei Microsoft die bösen Überraschungen der Vergangenheit wie Abstürze durch instabile Systeme oder Hardware-Inkompatibilitäten. Bis zur Marktfähigkeit entwickelt Microsoft vorwiegend auf Funktionsebene weiter, an Stabilität und Performance ändert sich jetzt nur noch wenig. Für uns haben die Tests vor allem das Ziel gehabt, einzuschätzen, wie Windows 8 mit der komplett neuen Touch-Oberfläche Metro in Unternehmen heute überhaupt genutzt werden kann. Vor der Einführung von Windows 8 sollten Entscheider zunächst analysieren, für welche Benutzergruppen die Fingerbedienung und mobile Geräte Mehrwerte bringen. Für die Server-Version von Windows 8 ist diese Analyse nicht erforderlich: Sie leistet auf jeden Fall gute Dienste für die interne Administration und unterstützt die Backend-Dienste von Großunternehmen sehr gut.
ITB: Was sind die auffälligsten Änderungen bei Windows 8?
Rapp: Während die Touch-Oberflächen von Apple und Google ähnlich sind, fährt Microsoft mit der Metro-Oberfläche einen bemerkenswert eigenständigen und neuen Ansatz, der nur Anwendern von Smartphones unter Windows Phone 7 bereits bekannt sein dürfte. Das Feedback erster Benutzer der Vorabversion ist durchweg positiv. Da das neue Betriebssystem sowohl mit den Fingern als auch mit bekannten Eingabe-Tools wie Maus und Tastatur am Desktop-PC bedient werden kann, muss dieser Wechsel zunächst trainiert werden. Unternehmen sollten also unbedingt den Schulungsaufwand berücksichtigen, den Windows 8 erfordert.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Client-Landschaften im Firmenumfeld.

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Na, dann testet mal weiter es stellt sich heraus, das Windows 8 ein MEGA FLOP wird warum:
1....
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Der ganze Artikel ist eine Phrase das Echo auf Windows 8 war negativ, nicht positiv ich weiß...
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