26.01.12 | Redakteur: Erwin Goßner

Auf den Microsoft Innovation Days hatte IT-BUSINESS die Gelegenheit, mit Senior Developer Evangelist Oliver Scheer über das Metro-Design von Microsoft zu sprechen, in diesem Jahr ein Kernthema des Software-Herstellers.
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| Oliver Scheer, Senior Developer Evangelist bei Microsoft |
ITB: Herr Scheer, was macht die Betriebssystem-Oberfläche Metro-Design zu etwas Besonderem?
Scheer: Metro-Design ist gekennzeichnet durch einfache und schnörkellose Typografie sowie kräftige Farben. Symbole und Buttons dominieren und es herrscht eine gewisse Ordnung. Auf der zweidimensionalen Oberfläche können zwar durchaus 3D-Effekte enthalten sein, aber nur unterstützend und nicht als Firlefanz. Für uns gilt „content before chrome“ – 3D-Effekte, Schatten, Reflektionen oder abgerundete Ecken informieren nicht besser, daher braucht man sie auch nicht.
ITB: Die Oberfläche wurde Mitte vergangenen Jahres erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der Integration in Windows Phone und dem Xbox Update mit Touch-basierten Oberflächen – wie sieht der nächste Schritt aus?
Scheer: Im September 2011 hat Microsoft bekannt gegeben, dass die nächste Version von Windows neben dem klassischen Desktop zusätzlich eine Metro-basierte Oberfläche bekommen wird. Das ist der vorerst einzige Schritt. Dazu möchte ich aber anmerken, dass sich Microsoft auch auf der diesjährigen CeBIT in Hannover komplett im Metro-Style präsentieren wird. Denn auf Basis dieser Design-Sprache werden wir sehr viele Produkte, Angebote und Online-Auftritte zusammenführen.
ITB: Ein plattformübergreifendes Benutzer-Interface vom Telefon bis zum PC – frei nach dem Motto: Kennst du eines, kennst du alle…?
Scheer: So etwas kann man herauslesen, ja. Wir vereinheitlichen verschiedene Arten von Oberflächen, um die Bedienung zu erleichtern, und ein durchgängiges Corporate Design durch unsere Apps zu erhalten. Das ist keine große Ansage, aber es wird definitiv so sein, dass jeder relativ schnell mit verschiedenen Plattformen umgehen kann.
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