Fujitsu Primergy RX500 S7

Fujitsu-Rack-Server erlauben Ausbau von zwei auf vier Sockel

09.07.12 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die moduare Bauweise erlaubt beim Rack-Server Primergy RX500 S7 Zwei-Sockel- in Vier-Sockel-Systeme zu verwandeln.
Die moduare Bauweise erlaubt beim Rack-Server Primergy RX500 S7 Zwei-Sockel- in Vier-Sockel-Systeme zu verwandeln. (Bild: Fujitsu)

Fujitsu stellt mit „Primergy RX500 S7“ einen Server vor, der die Performance und Skalierbarkeit einer Vier-Sockel-Maschine mit der Effektivität eines Zwei-Sockel-Computers kombinieren soll. Der Server ist gedacht für große Konsolidierungs- und Virtualisierungsprojekte.

Bei der Entwicklung des Vier-Sockel-Server Primergy RX500 S7 stand nach Herstellerangaben dessen Skalierbarkeit im Fokus. So lässt sich der Computer von einer Zwei-Sockel-Konfiguration zu einem Vier-Sockel-System aufrüsten.

Dabei wird die Speicherkapazität verdoppelt und die Anzahl der verfügbaren PCIe Gen3-Steckplätze auf elf erhöht, ohne dass Server- oder Rack-Infrastruktur verändert werden müssen. Die Erweiterung des Systems sei dabei so einfach wie das Einstecken einer zusätzlichen Local Area Network (LAN) Karte, sagt Fujitsu.

Ausgestattet ist das System mit der jüngsten Generation der „Xeon“-Prozessoren von Intel aus der „E5-4600“-Produktfamilie. Die Zwei-Sockel-Konfiguration unterstützt zwei der E5-Prizesoren sowie 24 Steckplätze für Arbeitsspeicher mit bis zu 768 Gigabyte. Damit steige das Preis-Leistungsverhältnis eines Zwei-Sockel-Servers in die Riege der Vier-Sockel-Systeme auf, so Fujitsu.

Verdopplung der Server-Kapazität

Eine Skalierung auf vier Sockel erlaubt vier Xeon-E5-Prozessoren sowie 48 Steckplätze für Arbeitsspeicher mit insgesamt bis zu 1536 Gigabyte. Das ermöglicht Kunden, deutlich mehr und größere virtuelle Maschinen auf einem einzigen Server zu betreiben, statt viele Zwei-Sockel-Server im Einsatz zu haben.

Das Konsolidierungspotential hilft Unternehmen dabei, Kosten für Energie, Server-Management und IT-Infrastruktur zu senken. Sie benötigen beispielsweise weniger Kühlung und Verkabelung und haben einen geringeren personellen Aufwand.

Zudem ist eine kleinere Anzahl großer Server ist leichter und kosteneffizienter zu verwalten als viele kleine Server. Schließlich ermöglicht die Konsolidierung eine bessere Ausnutzung von Host-basierten Software-Lizenzen. Mehr und größere Anwendungen können auf weniger Servern laufen wodurch die Kosten für Management und IT-Infrastruktur sinken.

Energie-Effizienz im System

Zudem zeige RX500 S7 ein besonders Energie-effizientes Profil, zum Beispiel durch ein vereinfachtes Power-Management mit vordefinierten Profilen, die beispielsweise den Stromverbrauch an Tagen mit geringerer Leistungsanforderung minimieren, und einer Netzteileffizienz von 94 Prozent.


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