Primergy Server für Mission-Critical Computing

TPC-Test zeigt: x86-Server bringen mehr Leistung fürs Geld ins RZ

29.07.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die Vorderfront des Rack-Server Primergy RX 900 SE

Die zunehmende Bedeutung von Business Intelligence-Lösungen, Data Warehouse-Anwendungen und anderen, leistungshungrigen Datenbank-Anwendungen im Back-End erfordert eine stetig mitwachsende Server-Performance. Die Nachfrage nach stabilen und gleichzeitig skalierbaren Systemen bei einem schnellen ROI wächst deshalb kontinuierlich.

Die neuen x86-Server seien flexibler einsetzbar und leichter zu verwalten, heißt es von Fujitsu. Sie seien somit insbesondere für den Betrieb in wachsenden und sich verändernden Rechenzentrumsinfrastrukturen gedacht.

Das System RX900 S2 eigne sich vor allem für Branchen mit Anwendungen, welche eine hohe Skalierbarkeit verlangten, beispielsweise im Finanzsektor und der öffentlichen Verwaltung. Der Server RX600 S6 ist aber kostengünstiger als der RX900 und daher für den gehobenen Mittelstand sowie große Unternehmen gedacht.

Keine I/O-Flaschenhälse mehr

Dank des so genannten „Glueless“-Designs ist bei beiden Primenergy-Modellen keine zusätzliche Hardware notwendig, um alle vier beziehungsweise acht CPUs zu betreiben. Das Design basiert auf der „Quick Path“-Interconnect-Technik von Intel. Diese liefert die kürzeste Verbindung zwischen I/O-Hubs, Prozessoren und Speichermodulen. Das Ergebnis: keine I/O-Engpässe.

Ein weiteres Merkmal der neuen Server-Modelle ist nach Herstellerangaben „der nahtlose Scale-Up“: Prozessor, Speicher und I/O-Komponenten lassen sich jederzeit aufrüsten. Das erlaubt den Unternehmen, ihre Systeme so an zusätzliche Herausforderungen anzupassen. Nicht in jedem Fall muss in neue Server investiert werden.

Jens-Peter Seick, Senior Vice President Product Development bei Fujitsu Technology Solutions, positioniert die Neuen Server-Modelle in Konkurrent zu Unix-Servern: „Die neue Generation unserer x86 Server spielen in der Champions League – Unix-Server werden entsprechend an Marktanteilen verlieren.“

Die neuen Modelle könnten, im Gegensatz zu herkömmlichen x86-Modellen, den hohen Anforderungen eines High-End-Rechenzentrums gerecht werden. „Darüber hinaus sind sie sehr viel preisgünstiger als alles, was bisher für Mission-Critical Computing eingesetzt wurde“, setzt Seick hinzu.

Rekordverdächtige Leistung

Tatsächlich können sich die TCP-Leistungsmessungen sehen lassen: Primergy RX 900 S2 belegt im Ranking des Transaction Processing Performance Council (TPC) die Spitze der Top TPC-E Serversysteme. Damit sind die Fujitsu-Server unter den leistungsstärksten der Welt.

Das Transaction Processing Performance Council (TPC) definiert Benchmarks für Transaktions- und Datenbank-Management-Systeme, die die Leistung und Performance moderner Online Transaction Processing(OLTP)-Systeme bewerten helfen.

Die Prozessorleistung wird von bis zu acht „Intel Xeon E7-8800“-CPUs mit 80 Prozessorkernen, bis zu vier Terabyte Arbeitsspeicher, und einem I/O mit mehr als 100 Gigabit Bandbreite gewährleistet. Der Server RX900 S2 bietet somit Betriebskontinuität, da seine Hochverfügbarkeit auf der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit der Prozessor-Serie Xeon E7-8800 von Intel aufsetzt.

Der Rechner Primergy RX 600 S6 verfügt über vier Sockel und bietet bis zu 40 Prozessorkerne bei Verwendung der „Intel Xeon E7-4800“-Prozessor-Generation auf und hat bis zu zwei Terabyte Arbeitsspeicher.


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