07.01.2008 | Redakteur: Katariina Hoffmann-Remy
Welche Pläne hat Intel in Bezug auf Server? Werner Schüler, Server Platform Group Manager für Intel EMEA, stand IT-BUSINESS Rede und Antwort.
Schüler: Unsere Roadmap für x86-Server und Workstations haben wir bis zum Jahr 2010 offengelegt. Mit dieser Roadmap adressieren wir die Themen, die in der Server- und Workstation-Welt von Bedeutung sind. Das sind Kosten, Leistung, Energie-Effizienz sowie Leistung und Verlässlichkeit der Systeme in Bezug auf I/O und Arbeitsspeicherzugriffe. Diesen Anforderungen an den Prozessor begegnen wir mit neuen Microarchitekturen und der stetigen Verkleinerung der Strukturen ganz nach dem Mooreschen Gesetz. Damit stehen uns immer mehr Transistoren pro Fläche zur Verfügung, die es uns ermöglichen, weitere Kerne hinzuzufügen, Funktionen auf Chipebene zu konsolidieren und neue Funktionen zu integrieren. Zu letzteren zählt beispielsweise die Virtualisierungstechnologie. Auch für die Zukunft wird Intel mehr und mehr Basisfunktionen, die zur Virtualisierung benötigt werden, in die CPUs verlagern. Dies hat erneut den Vorteil einer effizienteren Ausführung und fehlerfreien Bearbeitung.
Schüler: Im November diesen Jahres haben wir sieben neue Itanium Prozessoren auf den Markt gebracht, die die Integrität von Berechnungen erhöhen und einen geringeren Energieverbrauch bieten. Bis zum Jahr 2010 werden wir noch zwei weitere Itanium-Generationen auf den Markt bringen: Tukwila und Poulson. Damit adressieren wir High-End-Anwendungen, und wir spüren, dass Itanium sich genau in diesem Markt prächtig entwickelt. Die Analysten von IDC sehen im Vergleich zum vergangenen Jahr 40 Prozent Wachstum und stellen einen System-Umsatz von einer Milliarde US-Dollar allein in zweiten Quartal 2007 fest.
Schüler: Im Serversegment sehen wir insgesamt ein starkes Wachstum, vor allem in Deutschland und Österreich. Diese beiden Märkte zusammen gehören zu den stärksten in Europa. Vor allem profitieren Channelkunden von der positiven Entwicklung. Durch den Trend der Virtualisierung und der Serverkonsolidierung müssen Reseller und Systemhäuser die Systeme oftmals vorkonfigurieren. Durch ihre Dienstleistung entsteht somit ein erheblicher Mehrwert. Das ist auch derzeit unser Fokus in der Arbeit mit unseren Channelpartnern, die wir dabei unterstützen, ihr Geschäft auszubauen und ihr Serviceportfolio zu erweitern.
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