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Hyper-V 3: Nur ein Aufguss von Windows Server 2003?

14.12.11 | Autor / Redakteur: Chris Wolf, Ralph Beuth / Ulrike Ostler

Gartner-Blogger und Vice President Research bei Gartner (Gartner)
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Gartner-Blogger und Vice President Research bei Gartner (Gartner)

Erinnern Sie sich an die Zeiten von Windows NT Server? Ich gehörte zu den Vielen, die es als Datacenter-Betriebssystem nicht ernst nehmen wollten. Dann kam Windows 2000 Server und die Wahrnehmung änderte sich. Jetzt gibt es "Hyper V3".

Mit dem Erscheinen von Windows Server 2003 wendete Microsoft das Blatt der Betriebssystemdominanz in Rechenzentren und betrat einen Pfad, der dazu führte, dass schließlich die meisten Server unter Windows liefen. Was zunächst wie ein frommer Wunsch erschienen war, wurde Realität und ich gehörte zu den Vielen, die sich über Microsofts Chancen als dominierender Server-Betriebssystem-Anbieter geirrt hatten.

Das führt zu der zurückliegenden Microsoft Build Conference, wo der Hersteller einige bemerkenswerte Erweiterungen für die kommende Generation von Hyper-V vorgestellt hat. Vergleicht man die Reife von Hyper-V mit der Reife des Windows Server Betriebssystems, so entspricht diese wohl Windows Server 2003. Microsoft enthüllte viele neue Features, die Hyper-V als seriöse Enterprise-Virtualisierungs-Plattform positionieren.

Beindruckend: die Virtual Switch-Architektur

Am meisten beeindruckt war ich von der verbesserten Virtual Switch-Architektur und den Erweiterungs-Features. Jahrelang hatte ich den Mangel an Erweiterbarkeit und Monitoring-Fähigkeiten in der Hyper-V Virtual Switch-Architektur als Barriere bei der Unterstützung von mandantenfähigen Umgebungen gesehen.

Obwohl Hyper-V heute einheitliche Traffic-Isolation für gemeinsame virtuelle Switches bietet und VLANs unterstützt, unterstützt es keinerlei Port-übergreifendes oder gemischtes Monitoring. Das macht es schwierig, die Netzwerksicherheit in Hyper-V Virtual Networks zu überwachen. So schien der Hypervisor für große Unternehmen und viele Cloud IaaS Szenarios ungeeignet. Diese Barrieren werden mit Windows 8 beseitigt.

Zusätzlich zu den reichhaltigen Netzwerk-Monitoring- und Durchführungsmöglichkeiten öffnet die erweiterbare Switch-Architektur von Hyper-V Technologiepartnern im Netzwerk- und Security-Bereich die Tür zur Hyper-V Fabric. Cisco hat bereits Unterstützung für „Nexus 1000V“ auf „Windows 8 Hyper-V“ angekündigt.

Verknüpfung mit Metadaten-Files

Ich erwarte weitere führende Anbieter in diesem Feld: Juniper, HP, Riverbed und F5 wären geeignete Kandidaten als Anbieter von „Hyper-V Virtual Network Appliances“. Citrix ist mit „Netscaler VPX“ für Hyper-V bereits vertreten.

Ein anderes bedeutendes Element ist die Einbettung von Virtual Networking- und Security-Anforderungen in den Metadata-File jeder Hyper-V-VM. Jeder Migration vorausgehend sind zum Beispiel die Abhängigkeiten einer VM auf einem Ziel-Host abgelegt.

Relevante Netzwerk- und Security-Metadaten mit der VM zu speichern gewährleistet, dass Begrenzungen der Mobilität vor jeder Migration überprüft werden. Diese Features sind von maßgeblicher Bedeutung.

weiter mit: Ein Nachahmen von VMware ist unnötig und unklug

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