23.05.2011 | Autor / Redakteur: Robert McFarlan, Ralph Beuth / Ulrike Ostler
Gute Ideen können leicht als universelle und endgültige Lösung aller Probleme überschätzt werden. „Containment“, Einhausung, könnte das Schicksal erleiden. Denn die Anwender scheinen aktuell nicht mehr sicher zu sein, ob sie nun das Ei des Kolumbus gefunden haben oder bloß einer neuen Masche aufgesessen sind. Und die Diskussion über den richtigen „Typus“ von Containment ist schlicht verwirrend.
Ich bin für jegliches „Containment“, jedenfalls dort, wo es einen Sinn ergibt und wenn es gut gemacht ist. Es kann auf verschiedene Weise stattfinden, zum Beispiel als Unterflur- oder Überflurkühlung.
Allerdings ist Containment, obwohl es ein Kalt- oder Heißluft-Design erweitert, weniger universell. Es lässt sich auch nicht so leicht für jedes Rechenzentrum und jede Situation adaptieren, wie gerne behauptet wird. Was also muss bei der Implementierung einer Containment-Lösung beachtet werden und was ist bloß Marketing-Geschwätz?
Containment ist nicht neu. Es ist bereits seit Jahren verfügbar. Gegenwärtig aber gibt es einen Anstieg an Werbung und Produktangeboten und die Gründe hierfür sind einfach zu erklären: Indem Stromfluss und Hitze weiter steigen, wird das Kühlen der Hardware immer schwieriger und das Einsparen von Energie gewinnt an Bedeutung.
Marketing-Leute sind stets eifrig bemüht, die neuesten Methoden anzupreisen, aber ohne vollständige Aufklärung führt dies Anwender nur in versteckte Fallen und zu wenig brillanten Resultaten. So müssen, um zu verstehen, wie Containment funktioniert, einige Grundlagen ins Gedächtnis gerufen werden.
Es gibt vier fundamentale Prinzipien guter Rechenzentrumskühlung, insbesondere bei hoher Arbeitslast:
Korrekt eingestellt kann Containment helfen, alle vier Grundsätze zu erfüllen.
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