18.01.2008 | Redakteur: Daniel Feldmaier
Igel-Technology hat mit mehr als 20 Geräten ein vergleichsweise breites Produktportfolio im Thin-Client-Sektor. Die neueste Variante besteht nur aus einem LCD-Display, im Unterschied zu gängigen Lösungen, die aus Thin Client plus Bildschirm bestehen. Firmware und Software wurden verbessert und drahtlose Tablet-Geräte eröffnen neue Einsatzgebiete.
Für Kunden, die einen Thin-Client zusammen mit einem LCD suchen, bieten sich die Elegance-Modelle von Igel an, denen der Thin-Client selbst nicht mehr anzusehen ist.
Die Displays mit integriertem Smartcard-Reader sind nicht viel dicker als aktuelle Flachbildschirme und repräsentieren dennoch einen kompletten Thin-Client. Netzwerkanschluss, Keyboard-, Maus-, USB- und weitere Anschlüsse befinden sich am Bildschirmrand. In den Thin-Clients sind so genannte »Digital Services«, wie Citrix ICA 10, Microsoft RDP 6 und ein Client, der den Zugriff auf virtuelle Desktops ermöglicht, enthalten. Das Linux-Modell der Elegance-Reihe besitzt zusätzlich einen Voice-over-IP- und einen VPN-Client von Cisco. Die Preise bewegen sich zwischen 829 und 1.080 Euro, je nachdem ob mit oder ohne Touchfunktion oder ob es sich um die Microsoft-Variante oder die Linux-Version handelt.
Die aktuelle Linux-Firmware verbessert die Sicherheit durch den Einsatz von Smartcards und erhöht den Komfort bei der Bedienung von Remote Desktops. »X-Sessions« erlaubt dem User, mehrere Remote Desktops und lokale Applikationen auf demselben Bildschirm laufen zu lassen.
Igels Remote Management Suite bietet in der aktuellen Version eine vereinfachte Installation von Thin Clients und eine verbesserte Bedienung der Administrationssoftware. Für komplexere Umgebungen unterstützt die Software Datenbanken wie Microsoft SQL Server, Oracle und IBM DB2. Durch die verbesserte Integration des Active Directory können IT-Verantwortliche nun die Anwender nicht mehr nur direkt aus dem Active Directory importieren, sondern auch einzelnen Gruppen Administrationsrechte zuweisen und diese über Active Directory verwalten.
Die Treiber für Philips Speechmike, eine Diktier-Software, hat Igel in die Firmware seiner Linux-Thin-Clients integriert. In Kombination mit dem Diktat-Managementsystem der Kuhlmann-Informations-Systeme GmbH eröffnet diese Lösung Einsparungs- und Optimierungspotenziale in verschiedenen Anwendungsbereichen. So eignet sie sich zum Bespiel gut für das Gesundheitswesen, da alle digital aufgenommenen Befunde direkt an die jeweilige Krankenakte angehängt und mit Zusatzinformationen versehen abgespeichert werden können. In Verbindung mit dem Thin Client Igel ProScribe in Form eines Tablet-Geräts entsteht eine mobile und zeitgemäße Diktierlösung, die beispielsweise direkt am Krankenbett in Anspruch genommen werden kann.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2010147) | Archiv: Vogel Business Media