CeBIT 12: RZ-Products zeigt Adsorptionskältemaschine

Kältemaschine sorgt für Strom und heizt

17.02.12 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die Adsorptionskältemaschine von RZ-Products steht zur CeBIT in Halle 11.
Die Adsorptionskältemaschine von RZ-Products steht zur CeBIT in Halle 11. (Bild: RZ-Products)

Die Adsorptionskältemaschine von RZ-Products steht im Zentrum eines neuen Systems, welches nicht nur rund um die Uhr den Kälte- und Strombedarf der DV-Server im Rechenzentrum reguliert, sondern diese Energien auch gleich selbst bereitstellt.

Auf der diesjährigen CeBIT in Halle 11, Stand D38 zeigt RZ-Products, ein Schwesterunternehmen der ProRZ Rechenzentrumsbau GmbH, unter anderem eine Adsorptionskältemaschine. Nach Anbieterangaben erschließt diese ökologisch und wirtschaftlich „neue Dimensionen“. Ermöglicht werde dies durch die geschickte Kombination der thermisch angetriebenen Kältemaschine mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW).

Produkt-Manager Stefan Rompf erläutert die Vorzüge: „Anders als stromgetriebene Klima-Anlagen nutzt die Maschine die Abwärme des BHKW als Antriebsenergie und spart dabei bis zu 70 Prozent der Stromkosten ein.“ Zudem weise diese eine weitere Besonderheit mit „Free Cooling“ eine weitere Besonderheit auf.

Denn diese Funktion ermögliche während der kalten Jahreszeit, die Server indirekt über die Außenluft zu kühlen. Die Abwärme des BHKWs steht dann zusätzlich für die Gebäudeheizung zur Verfügung.

Wenig Wartung notwendig

Gegenüber konventionellen Kältemaschinen liege ein weiterer Vorteil im deutlich geringeren Wartungsaufwand. Bei der Entwicklung sei ein besonderes Augenmerk auf die Reduzierung der Betriebskosten für die IT-Technik gelegt worden.

RZ-Products-Geschäftsführer Thomas Sting fügt hinzu: „Uns ist bewusst, dass bis zu 50 Prozent der gesamten Energiekosten für die Kühlung aufgewendet werden. Im Gegensatz zu handelsüblichen Kältemaschinen nutzt die Adsorptionskältemaschine wesentlich weniger Energie und spart Strom ein.“

Aufgrund der geringen Abmessung lasse sich die Maschine platzsparend im Rechenzentrum integrieren. Zusätzlich verfüge sie über eine Internet-Schnittstelle, die eine Überwachung und Optimierung des Betriebs der Kältemaschine ohne direkten Zugang ermögliche. Somit lassen sich spezielle Kundenwünsche und Software-Updates schnell und einfach umsetzen, gegebenenfalls auch nachträglich, wenn sich beispielsweise Änderungen beim Betrieb der Server ergeben.

Wärmespeicher sorgen für Antriebsenergie

Sollte es zu einer Störung im System kommen, kann laut Anbieter auf das örtliche Stromnetz zurückgegriffen werden. Bei einem kurzen Ausfall liefern zwei Wärmespeicher mit 3.000 Litern Wasser die nötige Antriebsenergie für die Server-Kühlung.

Dauert die Unterbrechung länger, kommt eine redundante Kühllösung zum Einsatz. Sting dazu: „Die Kältemaschine nimmt eine Vorreiterrolle hinsichtlich Energie-Effizienz und Umweltfreundlichkeit ein und wurde bereits 2009 mit dem Kältepreis des Bundesumweltministeriums und dem Intersolar Award 2010 ausgezeichnet.“


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