18.07.2011 | Autor / Redakteur: Dr. Thomas Störtkuhl, Secaron AG / Andreas Bergler
Gerade für die Vorstandsetage erscheint Cloud Computing zunehmend attraktiv, da es Möglichkeiten bietet, kostengünstig und flexibel die Anforderungen des Geschäfts an die IT zu erfüllen. Diese Besonderheiten führen zu neuen Risiken, aber auch zu Chancen. IT-BUSINESS zeigt in einer dreiteiligen Serie, wie das Gefahrenpotenzial gemeistert werden kann.
Entsprechend der im ersten Teil beschriebenen Risiken (IT-BUSINESS 12 / 2011) müssen die Maßnahmen zum Schutz der Public Cloud und der Daten des Benutzers umgesetzt werden. Im Folgenden werden hierzu nicht die gängigen Maßnahmen wie etwa die Absicherung der Rechenzentren oder Einsatz von Firewalls diskutiert, sondern Maßnahmen, die geeignet sind, die aufgeführten Risiken zu reduzieren. Diese Maßnahmen betreffen vor allen Dingen die Bereiche Verschlüsselung und Integrität, Authentisierung, Identity Management, Vertragsgestaltung und Compliance (Datenschutz) und Organisation.
Zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen zählen vertragliche Regelungen, die Themen wie Notfall, Datenschutz, Audit-Rechte und Vertragsbeendigung berücksichtigen. Ergänzend muss in Service Level Agreements festgeschrieben werden, mit welcher Güte (überprüfbar mit Kennzahlen) die Cloud Services zu erbringen sind.
Bei den technischen Maßnahmen sind unter anderem folgende Aspekte zu berücksichtigen:
Um notwendige Maßnahmen zu erkennen, zu koordinieren und umzusetzen, sollte ein definiertes Verfahren für die Migration in eine Public Cloud (Abbildung oben) durchlaufen werden. Dieses Vorgehen sollte mindestens folgende Aspekte beinhalten:
Weiter geht‘s mit der Planungs- und Vertragsphase auf der nächsten Seite.
»1 »2 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2052113) | Archiv: Vogel Business Media