Enterprise-Gateways SRX überflügeln Checkpoint und Cisco

Juniper überholt mit Security-Performance die Konkurrenz

01.10.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler

Kompakte Sicherheit plus Routing: SRX 5800

Bis zu 50 Prozent Kostenersparnis bei 75 Prozent weniger Platzbedarf und drei bis sechs Mal so hoher Performance im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten verspricht Juniper Networks mit der SRX-Familie. Die ersten Mitglieder dieser komplett neu entwickelten Produktreihe bilden zwei Dynamic Services Gateways – SRX 5600 und SRX 5800, die in der Beta-Version bereits getestet wurden.

»Die Juniper-Geräte sind allesamt robuste feste Maschinen«, lobt Hans Zoeller. Er ist der Direktor der Daten- und Sprachkommunikation der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und konnte die ersten SRX-Produkte bereits mehr als zehn Wochen lang testen.

Obwohl die Gateways noch keine logischen Bereiche unterscheiden können, was jedoch für den Einsatz in der Universität unabdingbar ist, will Zoeller das erste Gerät am liebsten schon in den kommenden Wochen bestellen. Denn der Hersteller hat die Funktion Logical Units bereits zugesagt und wie der Netzwerkleiter des Rechenzentrums sagt, kann er sich auf derartige Zusagen verlassen.

Zudem hat er die Maschinen bereits ins Augenschein genommen. Für ihn stechen folgende SRX-Eigenschaften positiv heraus:

Die Performance

»Der Durchsatz der Maschinen ist enorm«, sagt Zoeller. Beim Vergleich der eigenen Testergebnisse mit denen, die die Konkurrenz auf seinen Datenblättern angibt, kam heraus, dass die Firewall sechs mal schneller ist als vergleichbare Produkte von Checkpoint und Cisco. Die SRX Dynamic Services Gateways bieten einen Firewall-Durchsatz von bis zu 120 Gigabit pro Sekunde - bei konservativer Berechnung.

Dasselbe Verhältnis ergibt sich im Vergleich mit den Intrusion-Detection und -Prevention-Systemen der Mitbewerber. Zusätzlich zu Firewall-Diensten bietet SRX auch ein Intrusion-Prevention-System (IPS), Schutz vor DoS (Denial of Service) und verteilten DoS-Angriffen, Network Address Translation (NAT), dynamisches Routing sowie Quality of Service (QoS). Im Vergleich zu Cisco-Systemen zeigten die SRX-Geräte eine dreifache Geschwindigkeit bei den Session Rates.

IPv6-Unterstützung

»Wir haben schon einige IPv6-Subnetze inklusive der Anschlüsse ins Internet in Betrieb«, erläutert Zoeller. Die SRX-Gateways bieten seinen Ausführungen zufolge »ehrliche IPv6-Fähigkeit die einfach funktioniert«.

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Das JunOS System ist alles andere, als benutzerfreundlich, im Gegenteil, es gehört zu den...  lesen
posted am 23.01.2013 um 12:20 von Unregistriert


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