Zwei-Faktor-Authentifizierung mit dem Handy

SSL-VPN-Appliance macht das Mobiltelefon zum Login-Token

05.08.2009 | Redakteur: Stephan Augsten

Die VPN-Appliance Stonegate SSL-1030 bietet Zwei-Faktor-Authentifizierung mit dem Mobiltelefon.

Der Netzwerk-Security-Anbieter Stonesoft liefert seine neue SSL-VPN-Appliance Stonegate SSL-1030 umgehend mit der neuen Management-Software Stonegate SSL VPN 1.3 aus. Dadurch soll die Administration von SSL-VPNs (Secure Sockets Layer Virtual Private Networks) benutzerfreundlicher werden. Beispielsweise kann der Administrator SSL-VPN-Gateways nun per Fernzugriff über das Stonegate Management Center aktualisieren.

Die Software erlaubt es dem Endnutzer, E-Mails, Kalender und Kontakte in Microsoft Outlook ohne die Installation eines Access-Clients zu synchronisieren. Stonegate SSL VPN 1.3 ermöglicht laut Stonesoft einen schnellen und sicheren Zugang zu E-Mails, ohne dass die aufwändige Verteilung, Installation und Wartung eines zusätzlichen VPNs notwendig wäre. Zudem könne der Sicherheitsstatus des Client-Geräts mithilfe eines Plugins bestimmt werden, noch bevor der Zugang gewährt wird.

Als weiteres Novum bietet die neue Stonegate-Appliance eine Zwei-Faktor-Authentifizierung durch die Kombination eines Passworts mit der Identifizierung via Mobiltelefon. Statt sich wie bislang über Tokens zu authentifizieren, kann ein mobiler Mitarbeiter nun also auch sein Handy verwenden.

Bis zu 100 mobile Nutzer können gleichzeitig von jedem beliebigen Ort aus ohne Client auf Geschäftsanwendungen zugreifen. Auch Managed Security Service Provider (MSSPs) können laut Stonesoft mit Stonegate SSL-1030 die Sicherheits- und Mobilitätsanforderungen ihrer Kunden erfüllen. Darüber hinaus dient die Lösung als sicherer Zugangspunkt für webbasierte Anwendungen von Unternehmen sowie für neue Cloud-basierte Webdienste von MSSPs.

Die Stonegate SSL-1030 Appliance und das Stonegate SSL VPN 1.3 sind zusammen ab sofort ab 3.350 Euro (zzgl. MwSt.) erhältlich. Zu den neuen Funktionen der Management-Software zählen unter anderem:

  • Authentifizierung entsprechend den Anforderungen der OATH (Initiative for Open Authentication)
  • Unterstützung von Remote-Upgrades
  • erweiterte Unterstützung für Single Sign-On
  • Aufzeichnung des Datenverkehrs
  • Unterstützung von Microsoft Outlook ActiveSync
  • Unterstützung des Windows Security Centers
  • erweiterte Passwortrichtlinien
  • inhaltsbasierte Session Control


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