18.05.2009 | Redakteur: Peter Schmitz
RSA und VMware wollen ihre strategische Partnerschaft verstärken, um ihren Kunden künftig auch in virtualisierten IT-Umgebungen die Sicherheit ihrer geschäftskritischen Informationen zu garantieren. Wichtiger Teil der Kooperation ist die Integration von RSA-Sicherheitslösungen für Data Loss Prevention, sicheres Informations- und Event-Management sowie Authentifizierung mit dem neuen Betriebssystem VMware vSphere 4 sowie den VMware VMsafe-Technologien.
„RSA und VMware sind in einer einzigartigen Position, um von der Schnittstelle zwischen Virtualisierung und Sicherheit zu profitieren“, sagte Art Coviello, Präsident von RSA. „Die Dynamik einer virtuellen Umgebung, in der klassische Grenzen nicht mehr existieren, stärkt unseren Informations-zentrischen, Kontext- und Risiko-basierten Ansatz für die Sicherheit. Wir glauben, dass dieser kombinierte Ansatz es Organisationen ermöglichen wird, ihre Entwicklung zu einer 100% virtuellen Infrastruktur mit Vertrauen in die Sicherheit ihrer Umgebung zu beschleunigen.“
Durch die Kooperation unterstützt RSA Unternehmen dabei, auch in virtuellen Umgebungen ein umfassendes Risiko-Management betreiben zu können sowie Information Governance- und Compliance-Initiativen umzusetzen. Dazu hat RSA beispielsweise den Virtual Security Assessment Service aufgesetzt, mit dem das Unternehmen seinen Kunden Beratungsleistungen und Best Practices im Bereich Policy Management sowie zum Aufbau von Geschäftsprozessen und einem Lifecycle Management in virtuellen Umgebungen bietet. Unternehmen profitieren dabei von Kostensenkungen und können die betriebliche Effizienz erhöhen.
„Fast jedes Unternehmen hat Bedenken hinsichtlich der Gewährleistung von Sicherheit, Compliance und Vertrauen in physischen und virtuellen Umgebungen. Die Lösung dieser Fragen wird die Geschwindigkeit der Virtualisierung und die damit verbundenen Kosteneinsparungen und betriebliche Effizienz erheblich beschleunigen“, sagte Charles King, Chef-Analyst PUND-IT Inc. „Mit den richtigen Ansatz können Organisationen Virtualisierung in Umgebungen einführen, die mit sensiblen Daten arbeiten, und auch virtuelle Technologien einsetzen, um mehr Sicherheit über das hinaus zu schaffen, was in den rein physischen IT-Umgebungen möglich ist“, so Charles King weiter.
Die Zusammenarbeit zwischen RSA und VMware kann Unternehmen in die Lage versetzen, DLP in Form von Anwendungen auszurollen, die Datenströme inspizieren, die sich durch virtuelle Netzwerke bewegen. So ließen sich Daten durch den Einsatz eines zentral gemanagten Sets von Sicherheits Policies und Regeln bereits sehr nah an der Quelle schützen und so Datenverlust im virtuellen Rechenzentrum verhindern.
Eine kombinierte Lösung bestehend aus VMware vShield Zonen und der DLP-Technologie von RSA kann ein richtungweisendes Beispiel dafür werden, wie man einen einzelnen Punkt an Sicherheitskontrolle erzielt, ohne gleichzeitig eine zentrale Schwachstelle zu schaffen.
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