12.05.2009 | Autor / Redakteur: Wolfgang Kemna, Zetvisions / Andreas Bergler
Grundsätzlich sollte Compliance-Software möglichst unkompliziert an die ERP-Softwarebasis anschließbar sein. So kann auf das bereits vorhandene Data Warehouse zugegriffen werden. Entscheidet sich das Unternehmen statt für Standardlösungen für Eigenentwicklungen, nimmt es damit gleich mehrere Nachteile in Kauf.
Nicht-standardisierte Software kann nicht problemlos in die bestehende Systemlandschaft implementiert werden, verursacht bei Systemwartung und -pflege signifikanten Mehraufwand und bietet nur selten die Aktualität, die gerade im schnelllebigen Compliance-Umfeld benötigt wird. Anwendungen wie Excel oder Access bieten in keinem Fall die Funktionalität und Datensicherheit, die für hochwertige und revisionssichere Compliance benötigt werden. Trotzdem nutzen drei Viertel der Beteiligungsmanager nach wie vor unter anderem herkömmliche Tabellenkalkulationen.
Eine wichtige Funktion ist beispielsweise die Vergabe personenindividueller Berechtigungen – so ist gewährleistet, dass der einzelne Mitarbeiter nur die Daten erhält, die er für seine Arbeit benötigt. Moderne Compliance-Systeme sind darüber hinaus in der Lage, zahlreiche Meldepflichten vollautomatisch zu erfüllen. Das sorgt nicht nur für einwandfreie Compliance und Transparenz, sondern spart auch viel Zeit und Geld. Last but not least muss auch bei Compliance-Software auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit geachtet werden. Schnell und einfach zu verwendende Templates und Assistenten für Standardprozesse sorgen für eine hohe Nutzerakzeptanz.
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