Service-Geschäft

Schlankes Linux für alte XP-Rechner – ein Thema für den IT-Channel?

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Ein schlankes Linux stünde vielen alten XP-Rechnern gut zu Gesicht.
Ein schlankes Linux stünde vielen alten XP-Rechnern gut zu Gesicht. (Bild: VBM-Archiv)

Linux zu installieren und damit zu arbeiten ist keine Hexerei. Für alte XP-Rechner mit wenig Arbeitsspeicher könnte zum Support-Ende von Windows XP die Installation des schlanken Linux-Derivats Lubuntu eine „lebensverlängernde Maßnahme“ sein.

Am 8. April stellt Microsoft den Support für Windows XP ein. Da es ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheits-Updates das Betriebssystem mehr geben wird, stellt sich die Frage ob, und falls ja, wie Windows-XP-Rechner auch danach „am Leben“ gehalten werden können.

Migrations-Geschäft

Im IT-Channel wird das XP-Ende stark unter den Vorzeichen des Migrations-Geschäftes besprochen. Neue Hardware und neue Software zu verkaufen bringt Umsatz in die Kasse. Aber auch der Service-Aspekt spielt eine zentrale Rolle. Migrations-Projekte stehen an, in denen beispielsweise Image-Management-Tools gefragt sind.

OS als Politikum

Dass die Frage nach dem Umgang mit alten XP-Rechnern sogar eine politische Dimension hat, zeigt eine Anleitung für einfache Computernutzer, wie Windows XP durch Lubuntu-Linux auf Computern ab 256 MB Arbeitsspeicher ersetzen werden kann, die der IT-BUSINESS-Redaktion von der ÖDP-Geschäftsstelle in München geschickt wurde. Hier spielt das Thema unter dem Nachhaltigkeits-Aspekt eine Rolle. „Lubuntu-Linux als lebendverlängernde Maßnahme für RAM-arme Rechner“, könnte man formulieren, weil „andernfalls müssten diese Computer in den Elektroschrott gegeben werden, denn Windows 7 und 8 lassen sich erst ab zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sinnvoll betreiben“, so der Vertreter der Ökologisch-Demokratischen Partei.

Channel-Perspektive

Zurück zur Channel-Perspektive: Mit kostenfreier Open-Source-Software auf Betriebssystem- und Anwendungs-Ebene lässt sich kein Lizenz-Umsatz generieren. Aber gerade in Hinblick auf die XP-Deadline womöglich Service-Geschäft bei Rechnern von privaten und geschäftlichen Endkunden.

IT-BUSINESS will ihre Meinung wissen:

  • Lässt sich mit Tux an der Seite Geld verdienen?
  • Haben sie im Linux-Umfeld bereits geschäftliche Erfahrungen gesammelt?
  • Welche Hürden gilt es im Linux-Tagesgeschäft zu meistern?

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