Immer einen Schritt voraus


Wie Predictive Analytics und Business Intelligence neue Potenziale erschließen


Unternehmen jeder Größe müssen heute weitreichender planen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Der Schlüssel dazu sind Informationen, die sich hinter den bisher kaum überschaubaren Datenströmen verstecken. Vorausschauende Analysen und neue Ansätze in der Business Intelligence machen sie jetzt sichtbar.



























Vertrieb, Produktion, Logistik: In fast jedem Geschäftsbereich fallen inzwischen erheblich mehr Daten an als noch vor einigen Jahren. Verantwortlich sind unter anderem das Internet der Dinge, soziale Netzwerke und mobile Endgeräte. Sinnvoll analysiert, lassen sich aus den Informationen fundierte Entscheidungen ableiten. Im Grunde ein alter Hut: Business Intelligence gibt es schließlich schon deutlich länger als die Big-Data-Ära. Doch gerade detaillierte Prognosen dauerten bisher oft so lange, dass sie sich einfach nicht rentierten. Mit heutigen Technologien kann die IT den Datenschatz heben. Wie entwickeln sich Käufertrends? Wann fällt welche Maschine aus? Wie entwickelt sich der Cashflow? Antworten stehen in Sekunden bereit.


Den Grundstein für eine neue BI legen
 

Im internationalen Wettbewerb können schnelle, verlässliche Informationen über Marktführung oder Konkurs entscheiden. Laut einer Studie von Loudhouse Consultancy möchten 61 Prozent der befragten Unternehmen daher in den nächsten Jahren vor allem in vorausschauende Analysen investieren.

Zuvor sollten IT-Verantwortliche die technische Basis bereitstellen, auf der alle Daten zusammenfinden – interne und externe, strukturierte und unstrukturierte. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die gut geplant sein will. On-Premise-Lösungen treffen auf die Cloud, das Social Web muss ebenso berücksichtigt werden wie Mobile Devices, dazu kommt die zunehmende Kommunikation zwischen Maschinen in der aufstrebenden Industrie 4.0. Bestehende Systeme und Prozesse stoßen dabei an ihre Grenzen. Die Masse an Daten lässt sich nicht mehr schnell genug bereitstellen oder gar detailliert analysieren. BI-Plattformen sind notwendig, die Datensilos ersetzen und Informationen zentral bereitstellen. Die In-Memory-Technologie sorgt dabei für die nötige Performance.


Neue Ideen sind gefragt
 

„Die besten Analyse-Tools bringen wenig, wenn die Mitarbeiter nicht damit umgehen können und sie deshalb ignorieren“, betont Christine Andrea Fischer, Head of Center of Excellence Big Data/Analytics bei SAP Deutschland. Intuitive Benutzeroberflächen und verständliche Reporting-Templates ermöglichen es den Mitarbeitern aus den Fachbereichen, ihre Analysen und Berichte eigenständig anzufertigen. Das entlastet die IT enorm.

„So entstehen oft automatisch neue Ideen. Die Mitarbeiter erkennen, wie leicht sich Parameter ändern lassen und experimentieren damit“, meint Fischer. „Der Punkt ist erreicht, an dem BI nicht nur Hinweise für Entscheidungen liefert, sondern echte Mehrwerte schafft.“

Die Einsatzfelder sind vielfältig: Versicherungen bieten einem Kunden beispielsweise zum perfekten Zeitpunkt eine Reisepolice an, da die Analyse der Social-Media-Daten verrät, wann Urlaub ansteht. Ein Reifenhersteller stattet seine Pneus mit Sensoren aus, die dem Kunden bei Bedarf einen Wechsel empfehlen – und direkt einen Werkstatt-Termin vorschlagen. Fertiger simulieren Herstellungszyklen, berücksichtigen dabei die eigene Auslastung sowie mögliche Lieferantenausfälle und erkennen, welche Maßnahmen zu Verbesserungen führen.


Eine Plattform für bessere Entscheidungen
 

Möglich wird das durch eine übergreifende IT-Plattform wie SAP HANA, die Petabytes an Daten in Echtzeit verarbeiten kann. Auf diesem Fundament lässt sich Predictive Analytics mit bestehenden BI- sowie CRM-Daten verknüpfen. Standardisierte Schnittstellen und Prozesse schaffen eine einfachere Infrastruktur – und entlasten damit auch den CIO.

„Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, sollten Unternehmen auf Expertenrat zurückzugreifen“, sagt Fischer. Welche Datenströme sollten integriert werden? Wie gelingt das schnell und kostengünstig? Und wie lassen sich mit Predictive Analytics und intelligenter Business Intelligence neue Geschäftsmodelle aufspüren?


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