SoftTrend Studie 260 – ERP Software 2011

SaaS-Modelle erfreuen sich auch bei ERP zunehmender Akzeptanz

02.11.2010 | Redakteur: Florian Karlstetter

Immer mehr ERP-Lösungsanbieter haben Erfahrung und Kompetenz im SaaS-Bereich.

Immer mehr Hersteller bieten ihre ERP-Lösung auch als Software as a Service zur Miete an. Auch werden die Systeme verstärkt um analytische Cockpits und Prozess-Modellierungswerkzeuge erweitert, wie eine von Softselect durchgeführte Studie unter 96 Anbietern ergeben hat.

Gängige ERP-Lösungen beschränken sich längst nicht mehr nur auf Funktionsbereiche wie Warenwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, sondern unterstützen bei der Abbildung möglichst aller Geschäftsprozesse im Unternehmen. Dieser Trend hin zu umfassenden Enterprise-Lösungen zeigt sich in der zunehmenden Integration von Business Intelligence, Personalmanagement, CRM, Supply Chain Management oder auch Enterprise Content Management.

Zusätzlich setzen immer mehr ERP-Lösungsanbieter auf breitere Dienstleistungsangebote und Betriebsmodelle, lautet ein Ergebnis einer von Softselect durchgeführten Trendstudie unter 96 Anbietern mit insgesamt 139 Lösungen. Demnach wurde das Leistungsspektrum vielfach um ein eigenes SaaS-Lösungsangebot ergänzt und einzelne Module oder gar komplette Systeme für den mobilen Einsatz optimiert. Zusätzlich werden Systeme verstärkt um analytische Cockpits und Prozess-Modellierungswerkzeuge erweitert, um die Effizienz und Profitabilität zu steigern und so den Return on Investment zu erhöhen.

SaaS-Modelle als Alternative

Immer mehr Softwareanbieter haben ihre Lösungen nicht mehr nur nach dem klassischen On-Premise-Modell, sondern auch als Software as a Service (SaaS) mit flexiblen Laufzeiten und nutzungsabhängigen Kostenstrukturen im Angebot. Dies ermöglicht Kunden eine liquiditätsschonende Einführung der Software, ohne die sonst hohen einmaligen Investitionskosten zu Beginn eines Projekts.

Folgt man den Ergebnissen der Studie können bereits heute über 40 Prozent der untersuchten Lösungen als SaaS-Lösung zur Verfügung gestellt werden, bei ASP sind es sogar 70 Prozent. Obwohl diese Betriebsart immer öfter am Markt angeboten wird, begegnen noch viele Unternehmen SaaS-Lösungen mit Vorbehalten. Eine parallel durchgeführte Softselect-Befragung von ERP-Anwenderunternehmen ergab, dass sich heute lediglich 23 Prozent der mittelständischen Betriebe vorstellen können, innerhalb von drei Jahren auf ein ASP- oder SaaS-System umzustellen. Dennoch verbesserte sich die Akzeptanz gegenüber Mietlösungen deutlich, denn dieser Wert lag vor zwei Jahren noch bei mageren 12 Prozent.

weiter mit: mobile Anbindung, Business Intelligence und Stammdatenmanagement

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