Wachsendes Potenzial für Partner

Riverbed – vom WAN-Optimierer zur Performance-Company

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Den Datenverkehr im Netz zu beschleunigen ist die Kernkompetenz von Riverbed.
Den Datenverkehr im Netz zu beschleunigen ist die Kernkompetenz von Riverbed. (© agsandrew - Fotolia.com)

Als Spezialist für WAN-Beschleunigung profitiert Riverbed von Virtualisierung und Cloud Computing. Der Trend zur Zentralisierung in der IT beschert dem Hersteller stetig wachsende Einnahmen. Da das Portfolio inzwischen breiter geworden ist, hat sich das Potenzial für Partner vergrößert, aber auch die Komplexität.

Bescheidenheit gehörte nicht zu den Tugenden der Riverbed-Gründer. Als Jerry Kennelly und Steve McCanne das Unternehmen am 23. Mai 2002 in San Francisco aus der Taufe hoben, nannten sie es zunächst NBT Technology. Die drei Buchstaben standen für: Next Big Thing. Erst 2003 erhielt das Startup den Namen, den es bis heute trägt: Riverbed Technology.

Ganz falsch lagen die Entrepreneure mit dem ambitionierten Namen freilich nicht. Von ihrer Kerntechnologie waren Kunden ebenso wie Analysten schnell begeistert. Mit den Steelhead-Appliances, die Riverbed erstmals 2004 auf den Markt brachte, können Unternehmen den Datenverkehr im Wide Area Network (WAN) beschleunigen. Die Auslastung der lässt sich so um mindestens zwei Drittel reduzieren und die Performance von Anwendungen um das Fünf- bis Fünfzigfache erhöhen.

Die Analysten von Gartner bewerteten Riverbed seit 2005 durchgehend als führenden Anbieter für WAN Optimization. Im aktuellen Quadranten der Marktforscher behaupten sich die Kalifornier ganz allein im Leader-Segment.

Rasantes Umsatzwachstum

Die Begeisterung der Kunden spiegelte sich auch in der Umsatzentwicklung wider, die bei Riverbed rasant nach oben ging. Im laufenden Geschäftsjahr, also keine zehn Jahre nach dem ersten Produktlaunch, wird der Hersteller die von einer Milliarde Dollar wohl deutlich übertreffen. Die bislang letzte Akquisition eingerechnet, erreichte Riverbed den Wert sogar schon 2012 (siehe „Ergänzendes zum Thema“).

Mittlerweile gehen die Umsätze allerdings nicht mehr allein auf das Konto von Steelhead. Durch Akquisitionen und Neuentwicklungen hat das Unternehmen sein Produktspektrum beträchtlich erweitert. 2009 kaufte Riverbed zunächst Mazu, einen Spezialisten für Performance-Management, und erweiterte das Portfolio für diese Disziplin drei Jahre später durch die Übernahme von Opnet. Seit den Zukäufen von Zeus und Aptimize (beide 2011) bietet der Hersteller auch Application Delivery Controller (ADC) an, die inzwischen weit mehr können als für Web-Anwendungen.

Ergänzendes zum Thema
 
Billion Dollar Company

Riverbed positioniert sich inzwischen als die Performance-Company, mit deren Produkten sich Leistung und Verfügbarkeit von Anwendungen überwachen, messen und verbessern lassen – und zwar vom über das Netzwerk bis zum Browser. (Lesen Sie dazu auch das Interview mit Regional Director Andreas Hartl.)

Gründe für den Erfolg von Riverbed liegen nicht nur in der Technologie, sondern auch im richtigen Timing. Mit seinen Produkten erfüllte der Anbieter einen Bedarf, der mit dem Aufkommen der Server- seit 2002 entstand und seither beständig wuchs. Durch die Konsolidierung von IT-Landschaften, den Abbau dezentraler Server zugunsten zentraler Systeme, erhöhten sich die Anforderungen ans Netzwerk. Das Portfolio von Riverbed – ob es sich um Technologien für WAN Optimization, Application Delivery oder Performance Management handelt – dient wiederum dazu, Effizienz und Performance von Netzen zu steigern.

Erfahren Sie, wie sich die Erweiterung des Riverbed-Portfolios auf den Channel auswirkt.

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