Cisco Global Cloud Index

Rechenzentren verursachen künftig drei Viertel des gesamten Datenverkehrs

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Patrick Schmidt, Director Datacenter Sales bei Cisco, sieht in der Zunahme des Cloud-Datenverkehrs einen globalen Trend.
Patrick Schmidt, Director Datacenter Sales bei Cisco, sieht in der Zunahme des Cloud-Datenverkehrs einen globalen Trend. (Archiv: Vogel Business Media)

In vier Jahren werden 76 Prozent des gesamten Datenverkehrs auf Rechenzentren entfallen. Zu der Prognose kommt der Netzwerkriese Cisco im Global Cloud Index. Getrieben wird die Zunahme des Datenverkehrs vor allem durch Cloud Computing.

Die Cloud treibt den Datenverkehr stärker an als jeder andere IT-Bereich. Bis 2016 wird der weltweit durch Cloud-Dienste erzeugte Verkehr um das Sechsfache auf 4,3 ansteigen. Der gesamte weltweite Datentransfer über Rechenzentren erhöht sich in diesem Zeitraum um das Vierfache auf 6,6 Zettabyte.

Die Zahlen gehen aus dem aktuellen Cisco Global Cloud Index (2011 – 2016) hervor. Damit macht die Cloud in vier Jahren 64 Prozent des gesamten Datenverkehrs über Rechenzentren aus, 2011 waren es noch 39 Prozent. Der Datenmenge von 6,6 Zettabyte entsprechen 92 Billionen Stunden Musik oder 16 Billionen Stunden Internet-.

Den größten Anteil des Datenverkehrs verursachen Rechenzentren und Cloud-Computing-Prozesse, die im Hintergrund ablaufen – aber nicht die Nutzer. Bis 2016 werden 76 Prozent des Verkehrs innerhalb der Rechenzentren entstehen und überwiegend durch Daten für Speicherung, Produktion und Entwicklung erzeugt. Die Nutzer werden 2016 dagegen nur für 17 Prozent des Datenverkehrs verantwortlich sein. Weitere sieben Prozent entstehen durch den Verkehr zwischen Rechenzentren.

Steigende Nachfrage nach Services

„Der Cloud-Verkehr nimmt in den kommenden Jahren durch zahlreiche neue Angebote deutlich zu“, kommentiert Patrick Schmidt, Director Datacenter Sales bei Cisco Zentraleuropa, die Zahlen. „Das starke Wachstum in der Nutzung von Rechenzentren und Cloud-Diensten ist ein globaler Trend, der durch die steigende Nachfrage nach dem Zugriff auf persönliche oder geschäftliche Daten überall, jederzeit und über jedes beliebige Gerät befeuert wird.“

Der Trend zu macht sich in laut dem Global Cloud Index noch stärker bemerkbar als im weltweiten Durchschnitt. In der Region wird der jährliche Cloud-Verkehr bis 2016 um das Neunfache auf 190 zunehmen. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 55 Prozent. Der gesamte Datenverkehr über Rechenzentren steigt in dieser Zeit um das 5,4-Fache auf 295 Exabyte, der Cloud-Anteil erhöht sich von 38 auf 64 Prozent. □

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