Stimme aus dem Channel

„Qualitätsmanagement ist so was von 90er“

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Achim Heisler / Sarah Maier

In welcher Abteilung des Herstellers liegt der Fehler, wenn Software noch „unreif“ auf den Markt kommt?
In welcher Abteilung des Herstellers liegt der Fehler, wenn Software noch „unreif“ auf den Markt kommt? ( © Amy Walters - Fotolia)

Als IT-Dienstleister fühlt sich die Stimme aus dem Channel von IT-BUSINESS diesmal von den Software-Herstellern ziemlich alleine gelassen. Achim Heisler klagt sein Leid über noch nicht ausgereifte Programme, dabei schneiden die großen Hersteller wie Microsoft oder Citrix nicht gut ab.

Erinnern Sie sich an meinen letzten Artikel und den Wert, den wir unserer Datensicherheit beimessen? Es gibt wohl mindestens 16 Millionen Menschen, die sich mal wieder als besondere Sparbrötchen erwiesen haben und jetzt vom BSI und den Medien gerettet werden.

Achim Heisler, Geschäftsführer von A-H-S Computer, ist für IT-BUSINESS seit einigen Jahren „Die Stimme aus dem Channel“.
Achim Heisler, Geschäftsführer von A-H-S Computer, ist für IT-BUSINESS seit einigen Jahren „Die Stimme aus dem Channel“. (Bild: VBM-Archiv)

Aber dies ist gar nicht mein Thema. Es geht diesmal um eine eher trockene Thematik, nennen wir sie ruhig das Beamtentum der IT. Qualitätsmanagement (QM) war schon immer ein undankbares Thema (fast so wie Security und Backup), weil es für den kurzfristigen Erfolg eher ein Hemmschuh ist. Wer aber längerfristig denkt, dem sollte QM als wichtiges indirektes Instrument der Kundenzufriedenheit ein Schlüsselfaktor in seiner Produktionskette sein.

Zu den Zeiten von Windows 7 und Server 2008 dachte ich, dass die Produzenten von Hard- und Software nun einen gewissen Einklang gefunden hätten, was Produktzyklen und deren Qualität anging. Treiber konnte man selbst von Exotenherstellern installieren und ein Update bestehender Systeme verlief im Allgemeinen recht schmerzfrei. Somit war ich in der Lage mich beim Kunden auf das zu konzentrieren, womit ich mein Geld verdiene. Denn die heute allseits geforderten höherwertigen Dienstleistungen kann man nur in einem stabilen Umfeld erbringen, bei dem ich mich auf die Infrastruktur verlassen kann.

Doch ich würde diesen Artikel nicht ­schreiben, wenn ich nicht das Gefühl hatte, dass von den QM-Bemühungen der 90er Jahre nicht mehr viel übrig geblieben ist. Ich werde im folgenden Abschnitt auf punktuelle aber aktuelle Erlebnisse aus meinem Job zu sprechen kommen, die meine These untermauern.

Ergänzendes zum Thema
 
Grundlagen des Kaizen

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