Acer erweitert Predator-Serie

Profi-Spielzeug: Neue Predator-Modelle

| Autor: Klaus Länger

Das bislang schnellste Gaming-Notebook von Acer ist das Predatror 17 X. Es war aber nur eines der neuen Gaming-Produkte in New York.
Das bislang schnellste Gaming-Notebook von Acer ist das Predatror 17 X. Es war aber nur eines der neuen Gaming-Produkte in New York. (Bild: Acer)

Gaming-PCs und Notebooks sind immer noch ein wachsender Markt mit guten Margen. Acer setzt hier auf einen zusätzlichen Schub durch VR-Brillen. In New York zeigte Acer neben dem kompakten aber schnellen Desktop-PC Predator G1 auch ein neues Notebook mit GTX-980-Grafik und aufwendigem Kühlsystem.

In den Zeiten der PC-Krise hofft Acer, dass schnelle Gaming-PCs, Notebooks und Peripheriegeräte mehr Geld in die Kasse des taiwanischen Herstellers spülen wird. Schließlich ist PC-Gaming in den vergangenen Jahren immer populärer geworden. Und Acer setzt darauf, dass viele der etwa 89 Millionen E-Sports-Fans sich an ihren Idolen orientieren und in leistungsfähige Hardware investieren, um bei Spielen mithalten zu können. Denn ohne flüssiges Gameplay durch aktuelle CPUs und Grafikkarten wird man in aktuellen LAN- oder Online-Games schnell zur bloßen Zielscheibe. Daher investiert Acer auch erhebliche Summen in ein eigenes E-Sports-Team, um die Marke Predator unter Gaming-Fans im Fokus zu halten.

Gaming im Kompakt-Format: Predator G1

Bei Desktop-PCs für anspruchsvolle Gamer gibt es einen Trend zu kompakteren Rechnern, die aber trotzdem keine Kompromisse bei der Leistung eingehen. Acers Predator G1 ist ein Vertreter dieser neuen Gaming-PC-Gattung. Das relativ kleine Tower-Gehäuse bietet Full-Size-Grafikkarten bis hin zur Nvidia Geforce GTX Titan X. Damit ist der G1 auch für das Gaming mit VR-Brillen wie Oculus Rift oder HTC Vive gerüstet.

Als Prozessor kommen Skylake-Core-CPUs mit vier Kernen zum Einsatz.Sie können auf bis zu 64 GB DDR4 als Arbeitsspeicher zugreifen. Als Massenspeicher werden neben einer HDD auch SSDs bis zu 512 GB Kapazität unterstützt. Für eine stabile und schnelle LAN- und WLAN-Verbindung, bei Online-Games buchstäblich lebenswichtig, sorgt Killer-Doubleshot-Pro-Hardware. Aus dem beleuchteten Tower-Gehäuse mit typischem Predator-Design lassen sich zwei Headset-Halterungen ausklappen.

Der Predator G1 soll ab Juni zu Preisen ab 1.199 Euro erhältlich sein. Als passenden Gaming-Monitor bringt Acer zum gleichen Zeitpunkt den Predator Z1 auf den Markt. Die Z1-Serie wartet mit gekrümmtem IPS-Panel, 2.560 x 1.080 Bildpunkten, 200 MHz Bildwiederholfrequenz und Nvidia G-Sync auf. Zu Preisen ab 599 Euro gibt es den Z1 mit drei verschiedenen Diagonalen: 27 Zoll, 30 Zoll und 31,5 Zoll.

Predator 17 X: Gaming-Notebook mit Desktop-GPU und Triple-Lüfter

Die Kombination aus Nvidias schneller Desktop-GPU Geforce GTX 980 auf einer MXM-Karte und dem 3,6-GHz-Quadcore-Prozessor Intel Core i7-6820HQ soll beim 17,3-Zoll-Gaming-Notebook Predator 17 X zu einer Leistung führen, die der eines flotten Desktop-Gaming-PCs kaum nachsteht und auch für VR-Brillen ausreicht. Ein aufwendiges Kühlsystem mit drei Lüftern, einer davon als Frontlüfter, soll dafür sorgen, dass sich die 3,6-GHz-CPU auf bis zu vier GHz übertakten lässt.

Weitere Ausstattungsdetails des High-End-Gaming-Notebooks sind PCIe-SSDs, bei SATA auch als RAID0-Verbund, Thunderbolt 3, Killershot-Pro-Komponenten sowie ein beleuchtetes Gaming-Keyboard.

Das 17,3-Zoll-Display liefert entweder die Full-HD- oder die 4K-Auflösung und es soll Nvidias G-Sync-Technologie unterstützen, um Tearing oder Ruckeln zu minimieren.

Zu Gewicht oder Akkulaufzeit des Predator-Notebooks hat Acer keine Angaben gemacht. Die spielen bei solchen Gaming-Boliden auch nur eine untergeordnete Rolle. Der Einstandspreis für das Preadator 17 X soll bei 2.999 Euro (UVP) liegen; es kommt im Juni auf den Markt.

Laserwaffe: Der Predator-Projektor

Acer weitet die lukrative Gaming-Sparte über immer mehr Produktbereiche hinweg aus und bringt weitere Produkte mit Predator-Brand und Design auf den Markt. Ein Beispiel dafür ist der Laser-Kurzdistanz-Projektor Predator Z850. Der Beamer liefert eine Auflösung von 1.920 x 720 Bildpunkten und soll aus 47 Zentimetern Entfernung ein 120-Zoll-Bild an die Wand werfen. Als maximal Helligkeit gibt Acer 3.000 Lumen an. Durch die Verwendung einer Laserdiode als Lichtquelle fällt eine lange Abkühlzeit weg. Zudem ist sie weniger empfindlich als herkömmliche Lampen. Der Projektor lässt sich so leichter bei Events wie etwa LAN-Partys einsetzen.

Laut Acer kommt der Predator Z850 im Mai auf den Markt und soll 5.999 Euro (UVP) kosten.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44017368 / Technologien & Lösungen)