Die Automotive-Branche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Während sich OEMs auf das Downstreamgeschäft konzentrieren, übernehmen Zulieferer Entwicklungs-, Produktions- und Logistikumfänge von den OEMs und eine immer wichtigere Rolle in der Koordination des komplexen Zuliefernetzwerkes. Dass die meisten Unternehmen noch unzureichend für die neuen Wertschöpfungsstrukturen gerüstet sind, zeigt sich besonders deutlich an den organisatorischen Schnittstellen zwischen Herstellern und Zulieferern. Hier nimmt der Koordinationsbedarf – vom ersten Fahrzeugkonzept über die Produktion bis hin zur Entsorgung – zwar zu, dennoch fehlt in der Regel ein unternehmensübergreifendes Management.
Die Folgen sind verspätete Produktionsanläufe, Rückrufaktionen und steigende Qualitätskosten. Schon die Umsetzung der vorhandenen VDA-Vereinbarungen zur Qualitätssicherung erfordert den Blick über die Unternehmensgrenzen und ist ohne softwaretechnische Unterstützung ein langwieriger und aufwändiger Prozess. Wie also können Zulieferer trotz des Wandels und dieser enormen Herausforderungen wettbewerbsfähig bleiben? Das Zauberwort heißt Netzwerkfähigkeit.
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