Marktübersicht

Security Channel-Kompendium 2007

von: IT-BUSINESS (Firmenprofil)  | Format: pdf

Über alle wichtigen Trends und Lösungen im Security-Markt informiert Sie das Security-Channel Kompendium 2007.

Das Verderben lauert überall: Digitale Schädlinge, da sind sich Security-Hersteller und -Dienstleister weitgehend einig, treten heute zwar nicht mehr in Massenepidemien wie noch vor zwei Jahren auf. Dafür aber wachsen Web-basierte Bedrohungen und Messagingbasierte Angriffe geradezu explosionsartig. Ist der ­eine Kopf der digitalen Hydra ­abgeschlagen, wachsen mindestens zwei neue, noch bedrohlichere nach.

Wie Symantec in der elften Ausgabe seines Sicherheitsreports berichtet, wächst vor allem der Identitätsdiebstahl über das Internet weiter sehr stark an. Gartner hat entsprechend herausgefunden, dass etwa 70 Prozent aller Sicherheitsrisiken die Application-Layer betreffen. Bevorzugte Methode, um an vertrauliche Informationen zu gelangen, sei dabei immer noch Phishing. Die größte Steigerungsrate in der EMEA-Region betraf aber die ­Anzahl der Bot-Rechner. Die von Kriminellen gekaperten und zur Verbreitung von Spam und für DoS-Angriffe ferngelenkten PCs nahmen im vergangenen Jahr zahlenmäßig um mehr als 130 Prozent zu.


Hinzu kommt, dass die Spam-Flut fast schon alle sinnvollen ­Informationen via eMail erstickt: Der eMail-Sicherheitsspezialist Retarus klassifizierte im ersten Quartal dieses Jahres über 95 Prozent aller eMails seiner Kunden als Spam. Aus diesem Müll wachsen bedrohliche Monster: Phishing-Mails und Viren gelangen häufig über Spamtechniken auf die Rechner ihrer Opfer. Angesichts der Kommerzialisierung und Systematisierung der Angriffe sowohl auf Unternehmensnetze als auch auf die PCs der Endverbraucher entsteht der Eindruck, dass derzeit so viele Kriminelle in den Netzen unterwegs sind wie niemals zuvor.


Der Schlaf der Vernunft gebiert Monster. Haben Hersteller und Dienstleister also geschlafen? Eher nicht, denn die Kriminalität via Internet ist einfach zu lukrativ, so dass sie viel höher wäre, hätten nicht die bestehenden ­Sicherheitsmaßnahmen längst gegriffen. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vorgaben für ­
die Unternehmenssicherheit in jüngster Zeit fast ebenso stark angestiegen wie die Anzahl der Spam-Mails, die sie bekämpfen. Die Einhaltung dieser Richtlinien, die so genannte Compliance, ist zu einem geschäftsstreibenden Faktor geworden.


Dass Compliance-Anforderungen den Markt für IT-Sicherheit grundlegend verändern, zeigen auch die IT-SECURITY 2007 Partner ­Solution Days & IT-Entscheiderkongress. Wer als Dienstleister im ­Security-Umfeld heute bestehen will, muss sich an der Einhaltung gewisser Rahmenbestimmungen messen lassen. Mit welchen Methoden, Mitteln und Produkten Sicherheit realisiert werden kann, lesen Sie in der ­aktuellen Ausgabe des Security-Kompendiums.


Viel Spaß bei der Lektüre und viel Erfolg wünscht Ihnen


Dr. Andreas Bergler
Leitender Redakteur IT-BUSINESS

Dieses Whitepaper wird Ihnen von Dritten (z.B. vom Hersteller) oder von unserer Redaktion kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei Problemen mit dem Öffnen des Whitepapers deaktivieren Sie bitte den Popup-Blocker für diese Website. Sollten Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an hilfe@vogel.de.