G DATA beobachtet 2006 einen deutlichen Anstieg von Malware. Insgesamt gingen den G DATA Security Labs mehr als 39.000 neue Schadprogramm in die Netze. Die Analyse der Daten zeigt, dass 2006 nur scheinbar als ruhig zu bezeichnen ist. Zwar blieben größere Outbreaks aus, dafür hat sich jedoch die Angriffstaktik gewandelt. Zielgerichtete Attacken auf einzelne Anwendergruppen traten an Stelle von unspezifischen Massenmails.
Hinter den Malware-Entwicklern stecken zudem nicht mehr ambitionierte Einzeltäter, sondern hoch differenzierte Netzwerke der organisierten Kriminalität. Klassische Viren sind auch 2006 weiter auf dem Rückzug, hierfür ist eine deutliche Zunahme von Trojanern, Ad-/Spyware und Backdoors zu verzeichnen.
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