CES 2017

Pop und Hoop sollen Polaroid zu neuem Ruhm verhelfen

| Autor: Sylvia Lösel

Knipsen und ausdrucken: Polaroid besinnt sich mit der Pop-Kamera auf seine traditionellen Stärken.
Knipsen und ausdrucken: Polaroid besinnt sich mit der Pop-Kamera auf seine traditionellen Stärken. (Bild: Polaroid)

Mit der digitalen Sofortbildkamera Polaroid Pop und der WLAN-Sicherheitskamera Polaroid Hoop will der Hersteller an vergangene, erfolgreiche Zeiten anknüpfen.

Zum 80-jährigen Firmenjubiläum präsentiert Polaroid auf der CES eine digitale Sofortbildkamera im Hosentaschenformat. Das Herzstück der Pop bildet der integrierte Drucker mit tintenfreier Drucktechnologie. Die Motive werden auf das klassische Polaroid-Papierformat von 8,9 x 10,8 Zentimeter gedruckt. Zuvor können Anwender drei verschiedene Filter anwenden, zum Beispiel einen Schwarz-Weiß- oder einen Vintage-Filter. Das Kameragehäuse ist schwarz-glänzend und wird durch einen Farbstreifen akzentuiert. Der rote Auslöseknopf, ein Markenzeichen früherer Polaroid-Kameras, ist erhalten geblieben. Eingebettet in das Gehäuse ist ein 3,97-Zoll-LCD-Touchdisplay. Im Inneren arbeiten ein 20-Megapixel CMOS-Sensor, ein Bildstabilisator sowie ein Dual-LED-Blitz zusammen, die auch Full-HD-Videoaufnahmen ermöglichen. Fotos und Videos können auf einer Micro-SD-Karte gespeichert werden. Die Polaroid Pop kann via WLAN und Bluetooth mit Smartphones oder Tablets verbunden werden. Installiert man dann die kostenfreie Polaroid Print App, die es für iOS- und Android-Geräte gibt, kann man sämtliche Handybilder über die Pop drahtlos ausdrucken. Innerhalb der App stehen ebenfalls diverse Fotofilter zur Auswahl.

Die Polaroid-Pop soll im vierten Quartal 2017 auf den Markt kommen, einen Preis nennt Polaroid noch nicht.

Videoüberwachung

Mit der Polaroid Hoop adressiert der Hersteller den Markt für Heim-Sicherheit. Die WLAN-fähige Überwachungskamera zeichnet Full-HD-Videos auf und verfügt über eine 140-Grad-Weitwinkellinse. Durch das feste Unterteil der Kamera kann die Polaroid Hoop auf Tischen oder Regalen stehen oder an der Wand oder Decke angebracht werden. Sie benötigt einen Stromanschluss, oder kann mit Batterien betrieben werden. Dank wetterbeständiger Hülle kann sie auch im Außeneinsatz betrieben werden. Eingerichtet und bedient wird die Kamera mit einer iOS- oder Android-App, mit deren Hilfe man sich in das hauseigene WLAN einwählen kann. Über den Account lassen sich mehrere Kameras verbinden, deren Bilder entweder in einer Übersicht oder einzeln angezeigt werden können.

Nutzer haben zwei Möglichkeiten das Videomaterial ihrer Polaroid Hoop zu sichern. Wenn die Kamera ein Ereignis erkennt, zeichnet sie automatisch auf und sendet eine Push-Nachricht an das Smartphone des Nutzers. Dieser kann sich das Ganze anschließend entweder auf einer Micro-SD-Karte oder über die eigene Cloud ansehen. Ein Basis-Cloudspeicherplatz ist im Kaufpreis enthalten, dieser kann kostenpflichtig aufgestockt werden.

Die Kamera wird im Frühjahr in den USA zu haben sein und soll 200 US-Dollar kosten. Wann und zu welchem Preis sie in Deutschland zu haben sein wird, steht noch nicht fest.

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