Deutschlandchef räumt seinen Posten

Marc Fischer verlässt Lenovo

11.03.2009 | Redakteur: Harry Jacob

Marc Fischer hat den »perfekten Sturm«, der über Lenovo hereingebrochen ist, nicht überstanden – er wird ab 1. April ersetzt.

Der bisherige Deutschland-Chef von Lenovo, Marc Fischer, wird Lenovo in Kürze verlassen. Sein Posten fällt der Umstrukturierung zum Opfer, die gestern intern verkündet wurde. 580 Mitarbeiter werden in Europa entlassen, die Länderstrukturen aufgelöst.

Zum 1. April gibt sich Lenovo eine neue Struktur. Der arg gebeutelte PC-Hersteller, über den laut Marc Fischers eigenen Worten ein »perfekter Sturm« hereingebrochen ist, wird mehrere hundert Mitarbeiter entlassen und die Landesstrukturen auflösen. Stattdessen wird das Geschäft künftig nur noch in fünf Business Units organisiert. Deren Leiter sitzen in Paris.

Einen Country Manager Deutschland wird es in dieser Organisation nicht mehr geben. Marc Fischer wird deshalb Lenovo verlassen. Einen Nachfolger soll es aber im Sinne eines »Repräsentanten« geben. Wer das sein wird, entscheidet sich in den kommenden zwei Wochen. Es wird jemand von den »Seniors« sein, die aus der deutschen Organisation an die BU-Leiter in Paris berichten, teilte Unternehmenssprecher Thilo Huys gegenüber IT-BUSINESS mit.In einem kürzlich geführten Interview hatte Marc Fischer bereits den Umbau des Lenovo-Konzerns angekündigt. 2.500 Stellen werden weltweit abgebaut, die Fachhandelsbetreuung in Deutschland werde aber nicht darunter leiden, versicherte er (siehe Beitrag: »Lenovo-Chef Fischer stellt sich der Krise«).

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