19.03.12 | Redakteur: Erwin Goßner
Der taiwanische Hersteller Benq gehört in Deutschland zu den führenden Anbietern im Display- und Beamer-Markt. Jetzt will das global agierende Unternehmen auch im Bereich „Interactive Flat Panels“ (IFPs) Fuß fassen.
Wenn Benq von sogenannten Interactive Flat Panels spricht, dreht es sich um großformatige Flachbildschirme mit Touch-Funktion. Der Hersteller, dessen Expertise bei der Entwicklung von LED-Displays auf Konzernschwester und Panel-Hersteller AU Optronics (AUO) basiert, betrachtet dieses Produktsegment eigenen Angaben zufolge als „nächsten technische Schritt für ein völlig neues Lern- und Vortrage-Erlebnis“. Mit den Produkten zielt Benq neben dem Konferenzraum in Firmen auch auf Bereiche wie PoS und PoI oder Education.
Die ersten großformatigen interaktiven Flachbildschirme werden laut Benq ab dem zweiten Quartal 2012 in den Handel kommen. Die Geräte mit Bildschirmdiagonalen von 42, 55 und 65 Zoll (107 / 140 / 165 Zentimeter) basieren auf Optical-Dual-Touch-Technologie für die Multi-Touch-Bedienung. Unter dem Microsoft-Betriebssystem Windows 7 etwa können dadurch mehrere Anwender gleichzeitig am Display agieren. Alle integrieren die Funktion PiP (Picture in Picture) und besitzen einen Eye-Protect-Sensor zur automatischen Anpassung der Helligkeit an das umgebende Raumlicht.
Laut Benq wird das Modell TL550 das Highlight der ersten Baureihe sein. Das 55-Zoll-Display mit VA-LED-Technologie ist mit 120 Herz getaktet und erreicht Schaltzeiten von 6,5 Millisekunden. Das Full-HD-Panel liefert 350 Candela pro Quadratmeter Helligkeit und eine Kontrastrate von 4000:1. An Anschlüssen stehen 2x HDMI, DVI-D, Composite Video, VGA In/Out, Component und S-Video zur Verfügung. Eine Vorrichtung für die Wandmontage und Stereo-Lautsprecher gehören ebenfalls zur Standardausstattung.
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