10.03.2010 | Autor / Redakteur: Barbara Darrow und Jo Maitland / Ulrich Roderer
Auf der Oracle Cloud-Veranstaltung in San Francisco Ende Februar hat Rex Wang, Vice President of Marketing bei Oracle, verlauten lassen, sein Unternehmen sei mit Amazon Web Services (AWS) im Gespräch, damit diese Oracle VM supporten.
Die meisten großen Cloud Service Provider wie Amazon, Rackspace, GoGrid oder Joyent nutzen alle den Opensource Xen-Hypervisor. Auch Oracles VM ist Xen-basiert. Damit ist es für Oracle auch einfacher, sich in diese Infrastrukturen zu integrieren.
Andererseit ist auch VMware gerde sehr aktiv, Cloud Provider zu überzeugen, doch auch die VMware-Technologie zu unterstützen. So hatte sich der Virtualisierungsmarktführer letztes Jahr mit einer Beteiligung von 20 Millionen beim Provider Terramark eingekauft, der jetzt ausschließlich VMware nutzt.
Zu den größten Problemen zählt die Konvertierung von virtuellen Systemen zurück zu physikalischen, im Falle, das Probleme auftreten.
„Oracle besteht darauf, dass die Anwendung auf einem physikalischen System läuft, nicht auf VMware, bevor sie einen Fehler testen“, sagt ein IT Solutions Architect von Deloitte and Touche.
Dieses Problem vergrößert sich noch in der Cloud, die externe und interne Rechenressourcen nutzt. Einige Provider gehen davon aus, dass auch im Bereich der Virtualisierung eine Verlagerung auf Technologieführer stattfinden wird. So hat VMwares CEO Paul Maritz bereits begonnen, neue Marktsegmente im Anwendungsbereich aufzubauen, weil er weiß, dass die Zeit für einen reinen Vritualisierungsanbieter gezählt sind. Sobald die Marktführer Microsoft und Oracle ihre eigenen Virtualisierungsplattformen richtig positioniert haben, wird der Bedarf für einen Drittanbieter schwinden.
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