Symmetrix V-Max erste Array für Virtual Matrix Architecture

EMC führt virtuelle Architektur für High-End-Speichersysteme ein

14.04.2009 | Redakteur: Philipp Ilsemann

Die Symmetrix V-Max von EMC ist das erste High-End-Storage-System, das die neue Virtual Matrix Architecture unterstützt.

Mit der Virtual Matrix Architecture hat EMC eine komplett neue Plattform für High-End-Speichersysteme in virtualisierten Umgebungen geschaffen. Die erste Storage-Array, die unterstützt wird, heißt Symmetrix V-Max und lässt sich auf maximal zwei Petabyte skalieren.

Eine neue Storage-Architektur soll EMC den Weg in das Virtual Data Center ebnen. Der US-Hersteller hat heute die Virtual Matrix Architecture (VMA) der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese Plattform richtet sich an Unternehmen im Enterprise-Segment, die die Bereitstellung von Speicherplatz zum Bestandteil ihrer virtuellen Infrastruktur machen wollen.

Die VMA kombiniert Standardkomponenten mit Funktionen des High-End-Storage-Systems Symmetrix und setzt auf eine extrem hohe Skalierbarkeit gepaart mit einem besonders geringen Energieverbrauch. Zum Start der Virtual Matrix Architecture erweitert EMC sein Angebot an High-End-Lösungen nach oben. Die Symmetrix V-Max besteht aus bis zu acht Engines, die per Rack-Einschub im System Platz finden.

Bis zu zwei Petabyte Kapazität

In jeder Engine arbeitet ein komplettes Symmetrix-System mit maximal 128 Gigabyte Cache, vier Intel-Quadcore-Xeon-CPUs mit 2,3 Gigahertz, zwei Controllern und jeweils 16 Front-End- und Back-End-Ports für den Anschluss per Fibre Channel, Ficon, Gigabit Ethernet oder iSCSI. In maximal zehn Cabinets rotieren insgesamt bis zu 2.400 Festplatten. Dabei hat der Kunde die Wahl zwischen Serial-ATA- (SATA), Fibre-Channel- (FC) und Solid-State-Drive-Medien (SSD). Somit lässt sich die Symmetrix V-Max auf bis zu zwei Petabyte skalieren.

Das System ist damit drei Mal so leistungsfähig und verfügt über die dreifache maximale Kapazität wie das bisherige EMC-Top-Produkt Symmetrix DMX-4. Dennoch wird laut Hersteller weniger Strom je Terabyte und Datenverarbeitungsvorgang (IOP) verbraucht.

Der besondere Clou der Virtual Matrix Architecture: Die Engines der V-Max können sämtliche Ressourcen miteinander verbinden und zentral zur Verfügung stellen, wo sie gerade nötig sind. Somit kann etwa ständig auf maximal ein Terabyte Cache zugegriffen werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich Speicherplatz in virtuellen Server-Umgebungen automatisch zuweisen lässt.

Inhalt des Artikels:

»1 »2 nächste Seite


Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2021010)

Willkommen in der Virtualisierungs-Partnerzone

Lieber Besucher, Harry Jacob, Redaktionsleiter IT-BUSINESS.de

in dieser Partnerzone informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zu allen Themen rund um die Virtualisierung. Dabei behalten wir für Sie immer die Brille des Lösungspartners auf und zeigen auf, wie Sie mit dem Thema Virtualisierung interessantes Business generierin können.

Ihr Harry Jacob, Redaktionsleiter IT-BUSINESS.de