Virtualisierung & Cloud Computing Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010

Mittelstand setzt bei IT-Diensten aus der Cloud auf bewährte Systemhauspartner

07.07.2010 | Redakteur: Regina Böckle

Mehr als 1.000 Teilnehmer informierten sich an vier Veranstaltungsorten des Virtualisierung & Cloud Computing Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010.

Die erfolgreichen Veranstaltungen des „Virtualisierung & Cloud Computing Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010 der IT-BUSINESS Akademie boten an vier Veranstaltungsorten Cloud-Computing-Trends und Virtualisierungslösungen.

Drei große Trends förderte der Kongress zum Thema „VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING“ ans Licht. Erstens: Mittelständische Firmen beziehen schon heute viele IT-Dienste aus der Private Cloud. Zweitens: Sie setzen dabei vorrangig auf ihre bisherigen Systemhauspartner, weswegen – und das war das dritte Ergebnis dieses Events – bereits zahlreiche kleine und mittelgroße IT-Integratoren und Dienstleister dabei sind, sich als Rechenzentrums-Betreiber aufzustellen. Gleichzeitig vernetzen sich diese Systemhäuser verstärkt mit anderen Partnern, die ergänzende Leistungen anbieten. Berührungsängste mit dem Thema Cloud Computing? Fehlanzeige.

Ob Endkunde oder Systemhaus – das Gros der insgesamt rund 1.000 Kongress-Teilnehmer hat sich mit diesem Thema bereits intensiv auseinandergesetzt und betrachtet die Cloud als zukunftsträchtige Möglichkeit, die Chancen der Virtualisierung auszuschöpfen.

Eine Frage des Etiketts

Allerdings gibt es einen Punkt, an dem sich die Haltung der Reseller von den Endkunden unterscheidet: der Begriff. Während Dienstleister, auch bedingt durch Vorgaben der Hersteller, den Begriff „Cloud“ oder „Cloud Computing“ im Gespräch innerhalb des Channels durchaus verwenden, ist das Wort bei Endkunden offenbar verpönt, selbst dann, wenn sie „Cloud-Konzepte“ weidlich nutzen.

„Unserer Erfahrung nach haben Mittelstandskunden einfach große Probleme bei der Vorstellung, Teile oder ihre gesamte IT quasi ‚in die Cloud zu schießen‘, ohne zu wissen, was mit ihren Daten passiert. Denn sobald personenbezogene Daten in die Cloud wandern, wirft das auch juristische Fragen auf“, berichtet beispielsweise Michael Döderlein, Geschäftsführer der Inox-Tech, deren Tochter Extend-IT Mittelstandskunden bereits als Dienstleister IT-Infrastrukturen bereitstellt. „Wir sprechen deshalb von ‚Shared Services‘ und hosten die Kundendaten ausschließlich in Deutschland in unserem Rechenzentrum in Passau“, so Döderlein. Ähnliche Erfahrungen könnte auch T-Systems dazu bewogen haben, ihre Cloud-Angebote mit dem Titel „Dynamic Services“ zu überschreiben.

Für Keynote-Sprecher Dr. Michael Pauly ist klar, dass „sich die Cloud in den nächsten zwei Jahren auch bei SMB-Kunden festigen wird. Ob sie aber noch so heißen wird, ist eine andere Frage.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Cloud-Konzepte das Tagesgeschäft erleichtern.

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