Grundlagen : Virtualisierung und Cloud Computing

Virtualisierung der IT-Infrastruktur ist Basis für Cloud Computing

19.04.2010 | Redakteur: Ulrich Roderer

VMwares Cloud Computing-Architektur.

Erst die Abstraktion von Netzwerk, Speicher und Server durch Virtualisierung ermöglicht eine übergreifende Cloud.

Die grundlegenden Technologien des Cloud Computing sind eigentlich seit Jahren vorhanden. Dazu gehören horizontal skalierte und verteilte Rechnerknoten. Doch die Cloud wird erst möglich durch die Abstraktion aller Ressourcen wie Server, Desktops, Netzwerk, Storage und Anwendung durch den Einsatz von Virtualisierung.

Weiterhin entscheidend für die Entwicklung von Cloud-Diensten ist natürlich die kostengünstige Verfügbarkeit hoher Bandbreiten im Netz. Ergänzend verlangt die Cloud über den Einsatz von Virtualisierung hinaus zusätzliche Technologien, die die Verfügbarkeit von Services garantieren, dazu zählen spezielle Dateisysteme ebenso wie Managementtools für unterschiedliche Dateitypen und das Deployment von virtuellen Maschinen (VMs).

Virtualisierung

Virtualisierung ist die grundlegende Technologie aller Clouds. Derzeit wird vor allem die Virtualisierung der physischen Plattform genutzt, um einen frei verfügbaren Pool aus Servern, Storage und Netzwerkkapazitäten zu schaffen. Diese lassen sich je nach Bedarf für einen Dienst mit vorgegebenen SLAs (Service Level Agreements) allokieren. Zum Einsatz kommen sowohl die Virtualisierung von Servern als auch das Clustering.

Die Vorteile dieses Ansatzes sind deutlich: Das Pooling von physikalischen Ressourcen kombiniert mit Managementtools, wie beispielsweise zur Lastverteilung, sorgen für eine wesentlich höhere Auslastung aller physikalischen Ressourcen und minimieren so den Bedarf an physikalischen Geräten.

Typischerweise sind nach Analystenschätzungen Server und Storage in Rechenzentren meist unter 50 Prozent ausgelastet, 10 bis 15 Prozent sind die Regel. Die Virtualisierung ermöglicht es nicht nur, mehrere virtuelle Server auf einem Server laufen zu lassen, sondern ist auch die Basis, durch Verschieben der virtuellen Maschinen für eine optimale Auslastung einzelner Server zu sorgen und nichtbenötigte Server abzuschalten. Dadurch wird weniger Geld für redundante Kapazitäten der Infrastruktur gebunden.

Konsolidierung

Die letzten Jahre wurden vor allem x86-Server mittels Virtualisierung konsolidiert. Doch gleichzeitig hat sich auch in allen anderen Bereichen der IT-Infrastruktur die Virtualisierung weiterentwickelt: Anwendungs- und Dateivirtualisierung sowie Speichervirtualisierung, aber auch Netzwerk- und I/O-Virtualisierung sowie virtuelle Desktops. Zudem stehen heute viele APIs zur Verfügung, um all diese Systeme miteinander zu verknüpfen. Nur so ist es möglich, ein virtuelles Gesamtsystem wie die Cloud aufzubauen. Im Folgenden werden die einzelnen Bausteine einer Cloud dargestellt.

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