11.08.11 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Jürgen Paukner / Jürgen Paukner

Seit Jahren zählen Schulen zu den Kunden der Bissinger Unternehmensgruppe. Welche Besonderheiten der Bildungsmarkt erfordert und warum sich die Bissinger IT-Solutions erfolgreich in diesem Markt etablieren konnte, erläutert Michael Paule, Mitglied der Geschäftsleitung, im Gespräch mit IT-BUSINESS.
ITB: Das Systemhaus Bissinger ist bereits seit Jahren im Education-Markt zu Hause. Im Juli hatten Sie zu Ihrer Veranstaltung „Bildungsoffensive 2011“ eingeladen. Welche Zielrichtung verfolgen Sie mit dem Slogan „Bildungsoffensive 2011“?
Paule: Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen gehören über die gesamte Firmengeschichte des Systemhauses Bissinger zu unseren Kunden. Schon bevor vernetzte PC-Lösungen und das „Whiteboard“ existierten, gehörten wir mit unserem breiten Lösungsangebot zu den gesetzten Anbietern in diesem Bereich. Der PC, Programmiersprachen und Standardanwendungen sind schon geraume Zeit Bestandteil vieler Lehrpläne. Eine weitere Entwicklungsstufe war die Nutzung von IT-Komponenten zur Vermittlung komplexer Lerninhalte. Aus dem kontinuierlichen und intensiven Dialog mit unseren Ansprechpartnern und dem an uns herangetragenen Bedarf ist am Ende diese Initiative von Bissinger entstanden. Unser Ziel ist es, die Verantwortlichen in den Schulen von Beginn an bei grundsätzlichen Entscheidungen zu unterstützen. Heute geht es für die Schulen nicht mehr darum, den günstigsten PC oder Drucker zu kaufen, sondern integrierte Lösungen zu konzipieren und umzusetzen, die dauerhaften Investitionsschutz bieten. Hierbei hilft uns natürlich trotz aller Unterschiede die enge, langjährige Zusammenarbeit mit vielen Kunden in der freien Wirtschaft.
Die Veranstaltung im Juli hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir stellen den Nutzen und den Dialog mit den Besuchern in den Mittelpunkt und bieten zusammen mit den Herstellern Lösungsansätze. Weitere Veranstaltungen in Bayern und Baden-Württemberg werden noch in diesem Jahr folgen.
ITB: Sie haben den Anspruch als EIN Ansprechpartner alle Anforderungen der Bildungsinstitute zu erfüllen. Hat Ihre Erfahrung gezeigt, dass sich Schulen nur einen Komplettanbieter wünschen?
Paule: Basierend auf den Gesprächen mit den Verantwortlichen, kann diese Frage sicherlich mit „Ja“ beantwortet werden. Wir als Komplettanbieter wollen diesem Wunsch auch sehr gerne entsprechen. Allerdings ist es illusorisch zu glauben, dass die damit verbundene und vom Anwender gewünschte Langfristigkeit bei den gängigen Vergabeverfahren immer möglich ist. Darüber hinaus sind wir und der Anwender von Herstellern abhängig. Eine veränderte Preispolitik kann auf Dauer angelegte Entwicklungsstufen in Frage stellen oder gefährden. Diese Brücke wollen wir unter anderem in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Distributoren wie Ingram Micro schlagen, um dauerhaft effiziente Lösungen beim Anwender zu schaffen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, ob der Bildungsbereich wirklich ein ergiebiges Marktfeld ist.
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