08.06.12 | Autor / Redakteur: Martina Sedlmaier und Dr. Rudolf Aunkofer, GfK / Katrin Hofmann
Die Zeichen für die ITK-Verkäufe stehen auf Umsatzsteigerungs-Potenzial. Zwar schwächelt derzeit das SMB-Geschäft leicht, allerdings zieht der mit Enterprise- und Privat-Kunden generierte Umsatz kräftig an.
Mit einem Umsatzzuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die ITK-Märkte in Deutschland im März positiv. Der ITC Channel Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und von IT-BUSINESS erreichte damit einen Indexwert von 113 Punkten. Das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Dabei entwickelten sich die Retail- und B2C-Nachfrage in diesem Jahr in einem Monat zum ersten Mal positiver als die Reseller- und B2B-Nachfrage. Während die Nachfrage durch Privatkunden um fünf Prozent erstarkte, sank der B2B-Umsatz um ein Prozent.
ITC Channel Index im März 2012:Im Jahresvergleich konnte der von ITK-Fachhändlern hierzulande generierte Umsatz leicht zulegen.
Innerhalb des B2B-Segments fällt zudem eine komplett gegenläufige Entwicklung des SMB- und Enterprise-Geschäfts ins Auge. Während die Anbieter im SMB-Umfeld 15 Prozent weniger Erlös generierten als im Vorjahresmonat, zog der Enterprise-Bereich um 15 Prozent an. Somit zeigt sich im SMB-Markt das Auslaufen der Replacement-Welle mit signifikant rückläufigen Umsätzen. Das Großkundengeschäft profitiert dagegen weiterhin von Replacement und Upgrading im Computing- sowie Infrastruktur-Umfeld.
In Summe beendeten die deutschen ITK-Fachhändler das erste Quartal 2012 mit einem leichten Minus von einem Prozent. Sowohl der Retail- als auch der Reseller-Markt gaben um diesen Wert nach. Sollte sich der Trend der vergangenen Monate im zweiten Quartal fortsetzen, dürfte mit einer leicht positiven Entwicklung zu rechnen sein.
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