16.02.2009 | Redakteur: Regina Böckle
Keine leichten Zeiten für ITK-Systemhäuser, die Projekte stemmen müssen: Die Kreditversicherer kürzen ihre Limits, und die Banken schrauben ihre Kreditkonditionen hoch. Das ärgert viele der betroffenen Händler, vor allem angesichts der Tatsache, dass der Steuerzahler für zahlreiche Privatbanken milliardenschwere Schutzschirme ausgepackt hat. Ob und wie der Bitkom sich auf politischem Parkett für die Belange des ITK-Handels einsetzen möchte, erläutert Bitkom-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn gegenüber IT-BUSINESS.
Sehr geehrter Herr Bonn, als Vertreter der IT- und TK-Industrie hat sich der Bitkom in der Vergangenheit wiederholt gegenüber der Politik Gehör verschafft, wenn es darum ging, die Interessen der Branche zu wahren.
So setzt sich der Bitkom beispielsweise seit Jahren energisch und erfolgreich für eine maßvolle Handhabung der Urheberrechtsabgaben ein.
Diesen Einsatz vermisse ich derzeit mit Blick auf ein für den ITK-Fachhandel äußerst brisantes Thema: die Schwierigkeit, von Banken und Kreditversicherern die nötigen Finanzierungshilfen für IT-Projekte und -Aufträge zu erhalten. Angesichts der von der Bundesregierung ausgerufenen, milliardenschweren Schutzschirme für die angeschlagenen Banken ist die rigide Kredit-Vergabepraxis für mittelständische Handelsunternehmen umso ärgerlicher.
Möglicherweise ist der Bitkom ja bereits tätig geworden, um diese Probleme des ITK-Handels in entsprechenden politischen Gremien zur Sprache zu bringen? Inwiefern finden hier bereits Gespräche statt? Welche Maßnahmen plant der Bitkom, um eine mögliche Kreditklemme im Fachhandel zu verhindern?
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| Regina Böckle, Leitende Redakteurin, IT-BUSINESS |
Mit freundlichen Grüßen,
Regina Böckle
Redaktion IT-BUSINESS
Lesen Sie auf der nächsten Seite die Antwort von Bitkom-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn.
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