07.09.11 | Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann
Was Online-Einkäufer vom Bestellen abhält, hat Novomind untersucht. Mehr Datenpflege und eine intuitive Bedienung steigern demnach den Umsatz.
Mancher E-Shop-Betreiber kann mit einigen, einfach zu drehenden Stellschrauben seine Einnahmen steigern. Denn Online-Käufer bestrafen Mängel mit Flucht vom Portal. Dreiviertel brechen bei Defiziten die Produktsuche laut einer Studie der E-Business-Spezialisten von Novomind vorzeitig ab.
Am häufigsten bemängeln die 1.069 befragten Deutschen die unzureichende Darstellung der Waren, komplizierte Suchfunktionen und eine schlechte Navigation.
„Als Hauptaufgabe wartet die Aufbereitung der Produktinformationen“, erklärt Markus Rohmeyer, Mitglied der Geschäftsleitung von Novomind. Gut strukturiert und klassifiziert sollten diese sein. Eine Suchfunktion, durch die auch Synonyme oder Teile eines Suchworts zu passenden Treffern führen, helfe, das Wunschprodukt auch dann ausfindig zu machen, wenn die genaue Artikelbezeichnung nicht bekannt ist. Auch für Filter-Navigationskozepte – wie Eingrenzung von Suchkritieren durch Schieberegler – sind detaillierte, verknüpfte Daten Grundvoraussetzung. So könne dem Kunden bei der Suche nach der passenden Ware mehr geboten und letztlich der Umsatz erhöht werden.
Für positive Überraschungseffekte und eine angenehme Assoziation mit dem Produkt sorgten unter anderem zoomfähige Bilder oder 3D-Ansichten. Auch Vergleichsmöglichkeiten verschiedener Varianten, Beratungsvideos oder Bewertungen anderer Käufer seien ein Treiber für den Erlös.
„Gerade die kaufkräftigen Kunden von morgen sind heute deutlich empfänglicher für eine emotional ansprechende Produktinszenierung: Sie wollen im E-Shop neben der reinen Information auch unterhalten werden und sich austauschen“, schlagen die Autoren der Studie vor. ?
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