On-Premise versus Software as a Service im Online-Handel

Webshop-System von CDC eCommerce wird im SaaS-Verfahren bereit gestellt

30.07.2010 | Redakteur: Stefan Riedl

Klaus Feierlein ist Geschäftsführer bei CDC eCommerce.

Klaus Feierlein ist Geschäftsführer bei CDC eCommerce. Mit IT-BUSINESS sprach er über das Bereitstellungsmodell Software as a Service und seine Einsatzmöglichkeiten im Online-Handel.

ITB: CDC eCommerce setzt auf das Bereitstellungsmodell Software as a Service. Welche Vorteile hat das Modell aus Ihrer Sicht?

Feierlein: Es gibt viele Ausprägungen von SaaS. Software as a Service bedeutet, dass Technologien und Ressourcen genau so zur Verfügung gestellt werden, wie es der Kunde braucht. Das Ganze ist mit einem entsprechenden nutzungs-orientierten Preismodell unterlegt. Im Gegensatz zu dem klassischen Software-Preismodell, bei dem für ein bestimmtes Funktionspaket ein einmaliger Lizenzpreis fällig wird, wird bei SaaS-Modellen die Nutzung dieser Funktionen oder Programme abgerechnet. Diese Nutzung kann natürlich von Unternehmen zu Unternehmen verschieden sein und sich auch ändern.

ITB: Ganz konkret - wie sieht SaaS bei CDC eCommerce aus?

Feierlein: Der Kunde bezahlt keine Lizenzgebühr, sondern entrichtet eine monatliche Gebühr, basierend auf der Nutzung der Software. Der Grad der Nutzung der Software kann auf unterschiedlichste Weise gemessen werden. Es liegt nahe, die Anzahl der durchgeführten Bestellungen oder das Umsatzvolumen, welches durch die Plattform unterstützt wird, als Basis anzunehmen. Somit bezahlt der Kunde je nach „Verbrauch“, mal mehr und mal weniger.

ITB: Das Bereitstellungsmodell SaaS wird kontrovers diskutiert. Befürworter loben die hohe Flexibilität und die dadurch oft geringeren monatlichen Kosten. Wie flexibel ist Ihre E-Commerce-Lösung?

Feierlein: Wie bei allen anderen Technologie- und Software-Anbietern ist für den Kunden natürlich der Funktionsumfang entscheidend. Trifft er die Anforderungen und ist dieser Funktionsumfang auch für zukünftige Anforderungen gerüstet? Gerade hier trennt sich bei einigen SaaS-Anbietern die Spreu vom Weizen. Wirkliche SaaS-Anbieter bieten alle Updates und Upgrades ihrer Plattform kostenfrei im Rahmen der Nutzung mit an und es besteht ohne Migrationsaufwand die Möglichkeit, neue Funktionen einfach mit zu nutzen. So wie sich also der Markt weiterentwickelt, wird sich auch die Software weiterentwickeln und der Kunde davon sofort profitieren.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zur Wartung und saisonalen Flexibilität.

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