26.05.2010 | Autor / Redakteur: Katrin Hofmann und Heidi Schuster / Katrin Hofmann

Welches Potenzial bietet „X as a Service“? Antworten auf diese und weitere erfolgsentscheidende Fragen erhalten Geschäftsführer und Führungskräfte beim Seminar „IT-Sales Executive 2010“.
Über kaum ein IT-Thema wird derzeit so intensiv diskutiert wie über „X as a Service“ (XaaS). Denn der Bezug von Leistungen aus der Cloud birgt das Potenzial, bestehende Wertschöpfungs- und Vertriebsmodelle umzukrempeln. Manche Firma schürt mit ihrem Voranpreschen in die Cloud das Bewusstsein dafür, dass schon heute die Marktmacht neu verteilt wird und die Verhandlungen über das künftige Miteinander von Herstellern, Distributoren und Handel in vollem Gang sind.
Warum Fachhändler außerdem an XaaS nicht vorbeikommen, welche Chancen existieren und wie die Umsetzung funktioniert, erfahren Interessierte Teilnehmer beim „IT-Sales Executive 2010“ im kleinen, exklusiven Kreis. Dabei sollen vor allem auch neue Geschäftsmodelle und Strategien entwickelt werden. Management-Consultant und Sales-Trainer Kai Krickel erklärt unter anderem, was die Kunden bewegt und was unter IaaS (Infrastucture as a Service) zu verstehen ist. Birgit Schreiber, Channel Business Development Service bei Fujitsu, zeigt, wie Fujitsu die Cloud in der Praxis realisiert und wie die Partner einbezogen werden.
Als unabhängige Keynote-Speaker sind beim IT-Sales Executive die Branchenexperten Frank Garrelts, Vorsitzender Arbeitskreis Handel und Distribution im Bitkom und Martin Reti, Marketing Alignment Manager von T-Systems, dabei. Reti hat Tipps, was beim Business-Einsatz zu beachten ist und Frank Garrelts erläutert, wie sich IT-Partner dem Thema stellen sollten.
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| Frank Garrelts, geschäftsführender Gesellschafter von Provoto, Vorsitzender des Arbeitskreises Handel und Distribution im Bitkom |
Garrelts: Die Cloud ist die logische Fortentwicklung der Virtualisierung. Zur Auslagerung einzelner Komponenten kommt nun die komplette Servicestruktur. Davon verspricht sich der Kunde Flexibilität, Skalierbarkeit und Einsparungen, weil Kosten bei Bedarf entstehen. Mittel- und langfristig kommt es zu einer Verlagerung der Hardware vom Anwender zum Serviceanbieter.
ITB: Wie können sich Fachhändler dem Thema Cloud Computing stellen?
Garrelts: Sie sollten sich von hauptsächlich technischen Betreuern zu Betreuern von Geschäftsprozessen entwickeln: als Partner, die verschiedene Systeme analysieren und kombinieren. Daraus ergeben sich eine Reihe spannender Geschäftsfelder vom Verkauf des eigenen Produkts über herstellerautorisierten Service, Outsourced Service bis hin zu Mitarbeitertrainings. Die „alten“ Handelsspannen im Projektgeschäft werden immer mehr von kontinuierlichen Einnahmen in der Projektbegleitung abgelöst. Wer die Cloud passend in die Geschäftsstrategie einbaut, wird damit auch Geld verdienen.
ITB: Wie ausgereift ist „X as a Service“?
Garrelts: Es wird noch viel experimentiert. Jeder geht auf seine Weise an den Markt heran. Google beispielsweise lässt Endkunden die Produktentwicklung miterleben und hat so schon früh für eine Kundenbindung über Googlemail gesorgt. Microsoft stellt Office in die Wolke und lässt die Händler langfristig am Umsatz partizipieren. Fujitsu stellt gerade Infrastructure as a Service vor und will den Handel mit einer klaren Verdienst-Spanne als Absatzmittler einsetzen. Die rechtliche Thematik wird aktuell noch offen diskutiert. Somit wäre es verfrüht, auf der ganzen Linie von ausgereiften Systemen zu sprechen.
Noch mehr Know-How zum Thema wird Ihnen beim Intensiv-Workshop IT-Sales Executive 2010 vermittelt, für den Sie sich hier anmelden können.
Mehr darüber, was im Umgang mit Cloud Computing weiterhin zu beachten ist und welche Vorteile die Nutzung von Fujitsu-Lösungen mit sich bringt, erfahren Sie auf der nächsten Seite von Dr. Martin Reti von T-Systems und Birgit Schreiber von Fujitsu.

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