26.02.2009 | Autor / Redakteur: Robert A. Schmid / Christian Träger
Laut einer Gartner-Studie von 2002 sollten eine serviceorientierte Infrastruktur und webbasierte Services bereits dominieren. »Es wird wohl noch fünf Jahre dauern«, vermutet Hans-Dieter Wysuwa, Managing Director Germany bei Fujitsu Siemens Computers.
Er verglich Services mit einem Haus: Infrastructure Services und Produkte bilden das Fundament des Hauses. Infrastructure Solutions wären die Solarzellen oder die Wärmeverglasung, also alles, was das Haus effizienter macht. Unter Managed Services fiele die Heizung: sie gehört dem Hausbesitzer, wird aber fremdgewartet. Als As-a-Service betrachtet Wysuwa den Strom aus der Steckdose. Beim Outsourcing verkauft man das Haus für zehn Jahre und wohnt zur Miete darin.
»In diesem Fünfer-Schritt spielt sich heute die Welt ab. Ich kenne aber auf dem Markt keinen, der die ganze Palette auf Dauer erfolgreich hingebracht hat.« Sprich: Es gibt noch eine Menge zu tun.
»Der Handel hat die Chance, sich mit einem guten Serviceangebot aus der Box-Mover-Falle zu befreien«, glaubt Wysuwa. Fujitsu Siemens Computers unterstütze dabei mit unterschiedlichen Partnerprogrammen.
Sie könnten Service selbst erbringen oder ihn bei FSC zukaufen. »So wird ein Kanalkonflikt vermieden und gleichzeitig ein echter Mehrwert für den Handel und die Kunden geschaffen.«
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