26.02.2009 | Autor / Redakteur: Robert A. Schmid / Christian Träger
Thomas Lünendonk ist als Marktanalyst und Unternehmensberater mit der IT-Branche bestens vertraut. Seine Listen und Studien spiegeln die Branche wider. Nun fungierte er erstmals als Moderator beim IT-Summit.
ITB: Hat Sie die Offenheit der Diskussion überrascht?
Lünendonk: Nein, denn das Setting dieser hochkarätig besetzten Runde war auf Vertraulichkeit und gegenseitige Offenheit in einem »geschützten Raum« angelegt. Das hat das Organisationsteam sehr fein arrangiert. Und diese Offenheit in Vertraulichkeit kam allen inhaltlich zugute. Ich war sehr positiv angetan, wie konzentriert die Teilnehmer die Vorträge und die Diskussion verfolgt haben. Das hatte ich so nicht erwartet. Mir graut immer vor diesen Tagungen, wo die Handys und PDAs trotz Vorträgen und Diskussionen nicht stillstehen. Das war beim Summit gar kein Thema.
Lünendonk: Durchaus, zumindest was den Umsatz mit den neuen Service-Themen betrifft. In Summe ist IT-Service natürlich schon heute ein gewaltiger Markt, auf dem sich die Systemhäuser aber erst in den kommenden Jahren größere Anteile sichern werden beziehungsweise sichern müssen. Zum Ertrag steuern die IT-Services von Channel-Partnern aber schon heute recht ordentliche Anteile bei.
Lünendonk: Wichtig war für mich das Szenario von Prof. Sinn vom ifo-Institut, der allen Teilnehmern geraten hat, sich ab sofort mit vollem Einsatz gegen die nicht mehr zu verhindernde Gesamtkrise und deren Tiefpunkt in 2010 zu rüsten.
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