12.05.2011 | Redakteur: Regina Böckle
Mit vorkonfigurierten Virtualisierungs-Lösungen für Server, Desktop und Storage erleichtert Avnet den Partnern die Umsetzung von Projekten. Account Manager Volker Kessler erläutert die Details.
ITB: Bietet Avnet im Bereich Desktop-, Server- und Storage seinen Vertriebspartnern auch vorkonfigurierte, herstellerübergreifende Referenz-Architekturen an?
Kessler: Als Value Added Distributor mit eigener Systemintegration besitzen wir die Möglichkeit, unseren Partnern komplett vorkonfigurierte „Ready to Run Solutions“ anzubieten. Ein mögliches Beispiel wäre ein Avnet-Storage-Virtualisierungspaket mit Storage-Komponenten, Server, IP- oder FC-Netzwerkumgebung und Software-Lösungen, beispielsweise von FalconStor oder DataCore. Ergänzt werden kann diese Lösung durch Installations-Support. Zur Verfügung stell Avnet weiterhin eine vorinstallierte iCAS-Appliance für die rechtskonforme Datenspeicherung, auch mit kundenorientierter individueller Einrichtung. Zudem bietet Avnet Kleinserienfertigung mit gewünschter Integrationstiefe, vom Hardware-Setup über Software Deployment bis hin zur Verbringung. Mit der E5000-Serie von HP stellen wir ganzheitliche Lösungen zur Ablösung bestehender Exchange-Umgebungen oder zur Einrichtung einer neuen Umgebung bereit.
Kessler: Wir bieten Lösungspakete für verschiedenste Problemfelder im Storage-Umfeld, beispielsweise Virtualisierungs-Umgebungen, rechtskonforme Datenaufbewahrung nach Compliance-Richtlinien auf Festplattenspeicher sowie Backup & Recovery. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine vollständig neue Umgebung geschaffen werden soll oder ob ein Upgrade bestehender Umgebungen angestrebt wird.
Kessler: Cloud-Lösungen und virtuelle Umgebungen sind nur teilweise mit Paket-Lösungen in vollem Umfang realisierbar. In der Regel müssen diese Umgebungen unter Berücksichtigung zahlreicher Faktoren konzeptioniert werden, zum Beispiel unter Beachtung der Verrechnung bereitgestellter Services. Die Paket-Lösungen können die Grundfunktionen abdecken, doch erst durch konzeptionelle Anpassungen und den Einsatz spezieller Software, wie zum Beispiel von HP-Storage-Essentials, lässt sich die Auslastung des Gesamtsystems betrachten und daraus die sinnvollste Verrechnungen der Ressourcen auf Service- und Benutzerebene ableiten.
Kessler: Gemeinsam mit HP werden wir das Thema Storage für virtuelle Umgebungen und die dazu benötigten Komponenten Server, Software und Netzwerkumgebung präsentieren. Der Fokus wird vor allem auf das HP-ESSN-Portfolio gerichtet sein und zeigen, in welcher Form Virtualisierung und Cloud Computing mit standardisierten HP-Systemen realisiert werden können.

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