Chancen und Risiken für Service Provider im E-Mail-Umfeld

Managed E-Mail Security: Höhere Sicherheit mit niedrigen Kosten

31.08.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Walter Schumann, Vice President Sales, Eleven

Warum Managed E-Mail Security enorme Einsparpotenziale für Unternehmen bietet, erläutert Walter Schumann von Eleven im Vorgespräch zu den IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010.

ITB: Managed E-Mail Security rechnet sich allein schon vom nicht ins Firmennetz übertragenen Datenvolumen her. Welche Argumente kann der Fachhandel zusätzlich für eine Migration von einer Inhouse-Lösung auf einen fremdgehosteten Service anführen?

Schumann: Der größte Vorteil von Managed E-Mail Security liegt tatsächlich darin, dass die unerwünschte und gefährliche E-Mail bereits außerhalb des Unternehmens abgewehrt wird. Dies hat mehrere positive Effekte: Zum einen kann Malware, die das Unternehmen nicht erreicht, dort auch keinen Schaden anrichten. Zum anderen sinkt die Belastung der eigenen Infrastruktur drastisch – schließlich sind heute im Durchschnitt über 95 Prozent aller E-Mails Spam. Dadurch wiederum wird die Gefahr der Überlastung durch Spam-Wellen oder DoS-Attacken auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig entfallen Kosten für zusätzliche Hardware-Investitionen, um das steigende E-Mail-Aufkommen bewältigen zu können, sowie für Pflege- und Wartungsaufwand der E-Mail-Sicherheitslösungen. Beides obliegt dem Dienstleister, der einen vereinbarten festen Betrag erhält. Damit werden die Kosten nicht nur dauerhaft gesenkt, sondern auch langfristig planbar. Managed E-Mail Security kann Unternehmen damit zweierlei bringen: erhöhte Sicherheit und niedrigere Kosten.

ITB: Wie können Fachhändler das Risiko von E-Mails, die aufgrund ihrer Services dem Kunden nicht zugestellt wurden, umgehen?

Schumann: Tritt ein False Positive auf, ist es meist zu spät: Die E-Mail ist bereits verlorengegangen, weil sie beispielsweise vom Spam-Filter aussortiert wurde. Meist weiß der Empfänger gar nicht, dass die Nachricht verloren ist und kann daher auch nicht reagieren. Einige Anbieter bieten eine Quarantäne an, in der aussortierte Nachrichten zwischengespeichert werden. Das erfordert, dass jeder Mitarbeiter täglich die Quarantäne nach legitimen E-Mails durchsucht. Angesichts der Spam-Flut ist das kaum zu schaffen. Außerdem ist die Gefahr groß, wichtige E-Mails einfach zu übersehen. Für den Fachhändler bedeutet das unzufriedene Kunden. Der Ausweg liegt darin, Lösungen anzubieten, die False Positives gar nicht erst entstehen lassen. So arbeitet Eleven mit einer Technologie, die E-Mails daraufhin überprüft, ob sie Teil einer Massenaussendung sind – zentrale Eigenschaft aller Spam-E-Mails. Dadurch wird verhindert, dass individuelle E-Mails als Spam kategorisiert werden. Fachhändler, die dieses Sicherheitsrisiko von Anfang an ausschließen können, bieten ihren Kunden einen echten Mehrwert, der es ihnen ermöglicht, mit E-Mail-Sicherheitslösungen neue Kunden zu gewinnen.

Details zu der Veranstaltung

Die IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongresse 2010 der IT-BUSINESS Akademie finden vom 16.9. bis 28.9.10 in vier deutschen Großstädten statt. Hier gibt es weitere Infos!


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